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Tore: Fehlanzeige! Der
ordentliche Spielort der Nachwuchsmannschaft der Zürcher Grasshoppers
kann nicht eindeutig bestimmt werden. In unregelmässigen
Abständen ziehen die jungen Talente ins grosse Hardturmstadion; meistens wird jedoch (wie auch heute)
auf dem langweiligen Nebenplatz mit dem Namen „Förrlibuck“
gekickt, wo man vergeblich nach einem Mindestmass an Ausbau sucht. Und
dennoch werden dort regelmässig Spiele der
dritthöchsten Liga ausgetragen…
Um es
vorweg zu nehmen – die Partie sollte wahrlich nicht unter die Kategorie „Leckerbissen“
fallen. Die beiden Abwehrreihen liessen durch ihr
(nahezu) fehlerfreies Auftreten keine nennenswerten Torchancen zu. Nur einmal
wurde es gefährlich, als der Zürcher Toure (eigentlich ein Spiel aus dem Fanionteam…) eher zufällig im gegnerischen Sechzehner zum
Abschluss kam, jedoch deutlich über das Herisauer Gehäuse zielte.
Auch
die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: Einzig in den ersten zehn Minuten
stieg das Spieltempo merklich an, was auf beiden Seiten einige
Abschlussmöglichkeiten verursachte – ohne Torerfolg. Folglich fiel die Partie
wieder in den alten Trott zurück und es war keineswegs verwunderlich, dass
die beiden Equipen bis zum Schlusspfiff des Unparteiischen nicht einmal mehr
in die Nähe eines Treffers kamen.
Auch
bei den Zuschauern liess das müde Gekicke keine Stimmung aufkommen; trotz einer spielfreien
ersten Mannschaft waren keine heimischen Aktiv-Supporter
auszumachen. Auch aus der einzigen Alpenstadt der Schweiz schien sich niemand
auf den Weg zu diesem Mittelfeldduell gemacht zu haben. Und
wie bereits erwähnt, ist auch der hiesige Sportplatz keine Augenweide: Zu
bemerken sind einzig ein alter Holzzaun, der als zweifelhafte
Spielfeldbegrenzung dient sowie einige Festbänke (beim Verpflegungsstand) als
einzige Sitzgelegenheit. |