Tore: Distel 1:0 (67.), Andrini 1:1 (73.), Maurer 1:2 (90.)

 

Der Sonntag konnte erfreulicherweise mit einer seltenen Drei-Spiele-Tour in den heimischen Gefilden bestückt werden; als zuverlässiger Fahrer konnte Kollege Stecki gewonnen werden. In den frühen Morgenstunden herrschte insbesondere im Kanton Bern ein Überangebot an möglichen Spielen – aus unbekannten Gründen wurde schlussendlich die Gemeinde Worb (im Osten von Bern) angesteuert, wo die örtlichen Kicker übrigens dank einer Doku-Soap im regionalen Fernsehen als grosse Stars angesehen werden…

 

 

Das mediale Grossaufgebot schien die heimischen Akteure in der Startphase merklich zu beflügeln, doch im Abschluss wurde mehrmals schwer gesündigt. Auch die Gäste aus Köniz scheiterten nach zehn Minuten nur denkbar knapp, als der heimische Schlussmann einen Abschlussversuch in den Pfosten lenkte. Die Angreifer von Worb kamen im Verlauf der ersten Halbzeit immer wieder freistehend zum Kopfball, verfehlten das Ziel aber jeweils deutlich.

 

 

Auch nach dem Pausentee schienen die beiden Gehäuse wie verschlossen – erst Mitte der zweiten Hälfte lancierte der Unparteiische mit einer zweifelhaften Entscheidung die durchschnittliche Begegnung: Ein vermeintlicher Rückpass wurde vom Köniz-Keeper in die Hände genommen, was einen indirekten Freistoss zur Folge hatte, der über Umwege den Weg ins Tor fand. Die Gäste kamen auf kuriose Weise zum Ausgleich: Ein Worber Befreiungsschlag prallte via Gegenspieler ins eigene Tor! Der Tabellenführer witterte nun seine Chance: Zuerst verhinderte erneut die Torumrandung einen Könizer Siegestreffer, doch in der Schlussminute war Maurer mit dem Kopf zur Stelle und bescherte den Gästen einen verdienten Erfolg auf fremdem Terrain.

 

 

Der Ground von Worb ist Bestandteil des örtlichen Schulzentrums und hat auf einer Längsseite immerhin mehrere Stufen, teilweise durch die angrenzende Vegetation überwuchert, zu bieten. Auf der Gegenseite befinden sich die Schulturnhalle (sowie weitere Einrichtungen) und auch die beiden Hintertorseiten besitzen keinen nennenswerten Ausbau.