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Tore: Kozelsky 0:1 (67.), Schwarz 1:1 (69.), Fladerer 1:2 (82.) Eigentlich
sollte es bereits vor mehr als einem Monat in Richtung Osten gehen, was
jedoch durch den akuten Wintereinbruch unmöglich gemacht wurde. Und nun war
es doch noch soweit – die erste (Teil-)Reise sollte in ein Tiroler Städtchen
namens Wörgl führen, wo der örtlich Zweitligist auf
den steirischen Verein DSV Leoben traf…
Die
Gastgeber starteten furios in die Partie und hätten bereits nach wenigen
Sekunden in Führung gehen können (müssen), als ein heimischer Angreifer
völlig überraschend alleine vor dem Keeper auftauchte, jedoch das runde Leder
neben das Gehäuse setzte. Im Laufe der ersten Hälfte zeigte sich jedoch immer
mehr die spielerische Überlegenheit der Gäste – mehrere Weitschüsse
verpassten ihr Ziel nur knapp und als der heimische Torhüter eine harmlose
Flanke amateurhaft unterlief, rettete der Innenpfosten für die geschlagenen
Tiroler.
Nach
dem Seitenwechsel konnten die Wörgler die Begegnung
zwar lange offen halten, dennoch war der Führungstreffer für Leoben nach 67
Minuten mehr als verdient. Im direkten Gegenzug pfiff der Unparteiische nach
längerer Denkpause einen Strafstoss, obwohl das Foulspiel eher ausserhalb des Strafraums stattfand – auf alle Fälle
verwandelte Schwarz souverän zum postwendenden Ausgleich. Inzwischen war die
Partie auf einem ansprechenden Niveau angelangt – für den Schlusspunkt sorgte
Fladerer mit seinem prächtigen Schuss ins Kreuzeck,
wodurch Leoben doch noch mit drei Punkten nach Hause reisen konnte.
Bei
Spielbeginn gaben die Pyromanen ihre Visitenkarte im Sportzentrum Wörgl ab: Die einheimischen Anhänger zündeten roten Rauch
und die beiden Leoben-Supporter färbten die Luft in
ihren grün-blauen Clubfarben. Während dem Spiel verzichteten jedoch beide
Seiten auf akustische Unterstützung, wobei sich der Fanblock von Wörgl sogar komplett aufzulösen schien. Nach Spielschuss
entzündeten die Gästefans zur Feier des Tages (oder Sieges) zudem zwei rote Bengalfackeln. Das Sportzentrum in Wörgl wurde erst vor wenigen Jahren erstellt, auch wenn
es mit seinen altertümlichen Elementen (Torbogen, Säulen, gewölbtes Dach)
auch aus der Römerzeit stammen könnte. Die überdachte Haupttribüne wird über
eine Treppe betreten und besteht ausschliesslich aus
roten Sitzplätzen, die teilweise mit blauen Kissen bestückt sind. Auf der
Gegengerade wurden einige unbrauchbare Bauteile willkürlich aufeinander gestapelt,
um eine kleine Tribüne mit Stehstufen darzustellen, die wiederum durch den
Kameraturm unterbrochen wird. |