Tore: ??? 1:0 (47.), ??? 1:1 (55.), ??? 1:2 (57.), ??? 1:3 (59.)

 

Äusserst kurzfristig liess sich der erste Samstag im November für fussballerische Zwecke nutzen – diese Spontaneität schränkte die Spielauswahl natürlich markant ein. Schlussendlich sollte der Fussballclub von Wiesendangen (bei Winterthur) als akzeptable Notlösung herhalten.

 

 

Der heimische Torhüter bescherte den Gästen aus „Süddeutschland“ eine erste Torchance, als er (statt dem eigentlichen Spielgerät) einen eigenen Mitspieler traf – der nachfolgende Schuss konnte jedoch auf der Linie abgewehrt werden. Auf dem schwer bespielbaren Terrain suchten die Gastgeber ihr Glück mit Distanzschüssen, während die Beringer Akteure eher durch verhaltene Ansätze von Kombinationsfussball auffielen. Eine kämpferische Leistung brachte Wiesendangen gegen Ende der ersten Hälfte ein deutliches Übergewicht, aber zum Torerfolg reichte es (noch) nicht.

 

 

Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel, als der Gästekeeper einen harmlosen Aufsetzer zur Wiesendanger Führung ins Tor gleiten liess, was nun wieder die Mannschaft aus dem Kanton Schaffhausen wachrüttelte: Innert vier Minuten erzielten die Gäste drei Tore, jeweils durch einen hohen Ball über den rechten Flügel eingeleitet. Dieser dramatische Spielverlauf lähmte die Partie in der Folge zusehends – Beringen beschränkte sich auf das Halten des Ergebnisses und die Einheimischen scheiterten mit ihren seltenen Abschlussversuchen am immer stärker aufspielenden Torhüter der Gäste.

 

 

Der örtliche Sportplatz, leicht ausserhalb des Dorfes (beim Bahnhof) gelegen, verfügt auf einer Längsseite über drei ungedeckte Stehstufen; gleich dahinter befindet sich das hübsche Clubhaus, dessen Vordach als einziger Unterstand dient. Auf den restlichen Seiten des Spielfeldes (ohne Ausbau) wird ebenerdig gestanden.