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Tore: Jankovic 1:0 (20.), Asanoski 2:0/3:0
(65./80.) Vorheriger Teil der Geschichte ist einzusehen bei: Slovan Bratislava – ŽP Podbrezová Nach
ausgiebiger Nachtruhe folgte auch bereits der frühmorgendliche Ausflug in den
Süden der österreichischen Hauptstadt: Im Stadtteil Favoriten ist bekanntlich
der grosse Traditionsverein FavAC
beheimatet, welcher momentan ein tristes Dasein in der vierthöchsten
Spielklasse fristet; auch wenn die Erfolge einer glorreichen Vergangenheit
noch heute rund um das Stadion zu erahnen sind.
Das
Duell der beiden Tabellennachbarn verlief zu Beginn ziemlich eindeutig,
zugunsten der Gastgeber, und gipfelte nach zwanzig Minuten im sehenswerten
Führungstreffer durch Jankovic, der das Leder nach
einem klugen Pass in den Rücken der Abwehr in den entfernten Winkel hob. In
der Folge verpassten die Rot-Schwarzen weitere
Chancen zum Ausbau der Führung; die erste Möglichkeit von Ostbahn XI konnte
erst kurz vor der Pause notiert werden.
Und
auch wenn der FavAC die Partie scheinbar mühelos zu
kontrollieren wusste, wurde den harmlosen Gästen oftmals zu viel Freiraum gelassen,
den diese aufgrund ihrer Ideenlosigkeit jedoch nicht in einen Torerfolg
ummünzen konnten. Bei den Gastgebern kam in der Schlussphase Asanoski zu seinem grossen
Auftritt, als er die Begegnung mit zwei Kontertoren nahezu im Alleingang
entscheiden konnte: Zunächst versenkte der heimische Angreifer eine
abgefälschte Flanke im zweiten Anlauf (via Pfosten) im gegnerischen Gehäuse;
einige Minuten später schloss der selbe Spieler einen schnellen Konter souverän zum alles entscheidenden 3:0 ab.
Ein
solch traditionsreicher Verein wie der Favoritner
Athletik Club besitzt verständlicherweise auch eine aktive Fangruppierung
(oder zumindest was davon übrig geblieben ist…). So ist die kleine
Supportgruppe zwar mit zahlreichen Schwenkfahnen verschiedenster Grösse ausgestattet, aber während der Partie sind die
Männer nur in unregelmässigen Abständen zu hören.
Damit übertreffen sie immerhin den heutigen Gegner, der (wohl auch aufgrund
der miserablen Mannschaftsleistung) heute auf keine akustische Unterstützung
zählen durfte. Auch
wenn der FavAC-Platz nur auf zwei Seiten ausgebaut
ist, verdient der Ground zweifellos das Prädikat „überdurchschnittlich“
– vor dem grossen Vereinsgebäude befinden sich
dreizehn Holzbankreihen, welche am heutigen Tag zum gemütlichen Sonnenbaden
einladen. Die Gegentribüne stellt den wahren Blickfang der Anlage dar: Die
überdachte Stehplatztribüne (mit acht Stufen) wurde kurioserweise in ein
bestehendes Wohnhaus eingebaut! Fortsetzung hier! |