Tore: Fehlanzeige!

 

Kurzfristig wurde eine kleine Wochenende-Tour zum UI-Cup nach Belgien mit einem entsprechenden Mitfahrer (www.as-groundhopping.com) auf die Beine gestellt. Nach sechsstündiger Fahrzeit wurde das kleine Städtchen östlich von Antwerpen erreicht, wo die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit in der örtlichen Jugendherberge vorerst erfolglos blieb. Nach der ersten Nahrungsaufnahme ging es weiter zum neuartigen Ground (in Belgien des Öfteren in ähnlicher Ausführung zu finden), wo die stolze Summe von 20 Euro für ein Ticket hingeblättert werden musste.

 

 

Die langweilige Partie konnte die hohen Eintrittspreise jedoch zum keinem Zeitpunkt rechtfertigen: Die Gastgeber konnten sich zwar ein kleines Chancenplus erarbeiten, vermochten diese Möglichkeiten jedoch nicht in Tore umzumünzen, was die heimischen Anhängen vielleicht als Pech bezeichnen würden – als neutraler Beobachter könnte jedoch auch die umständliche Spielweise ohne Tempo für die Nullnummer verantwortlich gemacht werden. Verständlicherweise gaben sich die Tschechen rasch mit dem Unentschieden zufrieden, welches ihnen eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel einbringt.

 

 

Analog zum ersten UI-Cup-Auftritt vom KVC Westerlo vor vier Jahren hielt sich die Begeisterung für diese Begegnung wiederum in Grenzen - die angegebene Zuschauerzahl, welche der Internetseite der Gäste entnommen wurde, scheint eindeutig zu hoch gegriffen. Eindeutig Kultstatus verdienten sich die sieben mitgereisten Supporter aus Zlin, die bereits mehr als 1100 Kilometer Anreise hinter sich hatten und mit einem durchgehenden Support begeisterten, der jedoch nach einer halben Stunde durch die örtlichen Sicherheitskräfte jäh beendet wurde. Grundlos wurden alle Anhänger von Zlín aus dem Stadion geworden! Pfui!

 

 

Auf drei Seiten des Grounds verläuft eine durchgehende Tribüne, die wechselweise mit Steh- und Sitzplätzen (in blauer Farbe) ausgestattet ist. Die grösste Tribüne befindet sich als eigenständiges Gebilde hinter dem Tor auf der linken Seite der Haupttribüne. Das sehenswerte Stadion in Westerlo, welches erst wenige Jahre auf dem Buckel hat, verfügt zudem über eine Flutlichtanlage und der Zuschauer befindet sich durch die gewählte Bauweise der Tribünen erfreulicherweise nahe am Spielfeld.

 

Nach dem Spiel machte sich die Fahrgemeinschaft auf den Weg nach Brüssel, wo eine längere Odyssee durch die Hauptseite folgte, die jedoch auch nicht zur gewünschten Übernachtungsmöglichkeit führte, worauf das Gefährt kurz nach Mitternacht in einem Vorort geparkt wurde und dasselbige als (kostenlose) Schlafgelegenheit genutzt wurde. Fortsetzung hier…