Tore: Grüter 1:0 (16.), Bugnard 1:1 (19.), Heiniger 2:1 (44.), Isabella 2:2 (87.)

 

In der ersten Runde der Aufstiegsrunde zur Challenge League empfingen die Oltner Vorstädter, als etablierte Erstliga-Mannschaft, die welschen Gäste vom FC Lausanne Sport, seines Zeichens der Nachfolgeverein des mehrfachen Meisters und Pokalsiegers mit dem gleichen Namen.

 

 

Die erfreuliche Kulisse schien insbesondere bei den Gastgebern eine gewisse Nervosität hervorzurufen; mehrmals wurde der heimische Keeper in den Startphase von seinen Vorderleuten arg im Stich gelassen; auf der Gegenseite sorgte Grüter mit einem schönen Freistoss (an Freund und Feind vorbei) für die unerwartete Führung der Gastgeber. Im Gegenzug verspielten die Wangener am eigenen Strafraum den Ball zum wiederholten Mal – Bugnard liess sich nicht zweimal bitten und konnte somit postwendend ausgleichen. Trotz erkennbaren Spielvorteilen für die Gäste durften kurz vor der Pause erneut die Wangener jubeln: Heiniger köpfte eine exakte Flanke von links unhaltbar ins gegnerische Gehäuse.

 

 

In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Lausanne erhöhte den Druck auf das heimische Tor, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen – auf der Gegenseite konnten auch die Gastgeber mehrere (Konter-)Chancen zur endgültigen Entscheidung nicht nutzen. Als sich die Gäste kurz vor dem Ende wieder einmal auf der linken Seite durchsetzen konnten, wusste sich Rickli nur mit einem unnötigen Foulspiel zu helfen – Isabella verwandelte den fälligen Strafstoss souverän zum späten, aber verdienten Ausgleich.

 

Zahlreiche Supporter des westschweizerischen Traditionsvereins hatten die lange Reise in den Kanton Solothurn auf sich genommen und sorgten durchgehend für eine tolle Stimmung. Als Intro wurde ein grosses Spruchband (“quarte matchs pour que l’histoire continue!“) gezeigt, welches mit blau-weissem Rauch umrahmt wurde. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte folgte ein DH-Intro und nach Spielschluss wurden noch einige pyrotechnische Artikel gezündet. Das Heimteam musste hingegen ohne akustische Unterstützung auskommen.

 

 

Der Ausbau der Chürzmatt ist eher enttäuschend – trotz einer (besseren) Vergangenheit in den nationalen Ligen scheint sich der örtliche Sportplatz kaum verändert zu haben: Einzig die kleine (Stahlrohr-)Tribüne mit drei grünen Sitzreihen kann sich sehen lassen. Auf den drei restlichen Seiten wird ebenerdig gestanden.