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Tore: Strecker 1:0 (7.), Pfefferle
1:1 (13.), Minardi 1:2 (42.) Auf direktem Wege sollte es nach
dem unverhofften Irland-Ausflug in die Heimat gehen, aber nicht ohne auf dem
Rückweg eines der zahlreichen Allerheiligen-Spiele im badischen Raum
mitzunehmen. Die Wahl fiel dabei auf die Gemeinde Waldkirch im Elztal, da sich die Anspielzeit mit weiteren Tagesplänen
vereinbaren liess und auch das Stadion als
überdurchschnittlich für die sechste Liga bezeichnet werden kann.
Die Begegnung verlief in den
Startminuten auf dem tiefstmöglichen Niveau, was auch dem Schiedsrichter
nicht verborgen blieb. So entschied der Unparteiische das Heft mit einem
erfundenen Elfmeter für die Gastgeber selbst in die Hand zu nehmen – 1:0
durch Strecker, doch keine Jubelszenen, keine Proteste, keine Emotionen?!
Dies änderte sich wenige Minuten später, als unser Hauptdarsteller für ausgleichende
Gerechtigkeit sorgen musste und ein Offside der Gäste grosszügig
übersah, damit diese ausgleichen konnten. Kurz vor der Pause ging
Untermünstertal erstmals in Führung, als Minardi
von einem der zahlreichen Abspielfehler im heimischen Spielaufbau profitieren
konnte und mit einem Flachschuss (via Innenpfosten) traf.
Der überforderte Referee besass in der heutigen Partie eindeutig am meisten
Unterhaltungswert – immerhin muss ihm zu Gute gehalten werden, dass beide
Equipen gleichermassen benachteiligt wurden.
Waldkirch erhielt kurz nach Wideranpfiff einen zweiten Strafstoss
zugesprochen, der vom gegnerischen Keeper jedoch mirakulös
pariert wurde. In der Folge konnte die gastierende Sportgemeinschaft die
schwache Begegnung mühelos kontrollieren. Im Offensivbereich wurde jedoch
weiter gesündigt; bei den Gästen kam auch nach potentiell wachsendes Pech
hinzu – alleine in den Schlussminuten traf der spätere Sieger dreimal die
Torumrandung des gegnerischen Gehäuses.
Das Elztal-Stadion
in Waldkirch verfügt über eine überdachte Tribüne, die mit neun Holzbankreihen
ausgestattet ist; gleich daneben verlaufen (ohne Überdachung) drei grosse Stehstufen. Auch auf der gegenüber liegenden Seite,
beim angrenzenden Asche-Platz (Spielort der zweiten Mannschaft), befinden
sich vier weitere Stufen; die Kurven haben hingegen keinen Ausbau zu bieten. |