Tore: Sanchez 1:0/3:0 (3./60.), Zenelli 2:0 (37.), Niakasso 3:1 (63.), Linares 4:1 (94.)

 

Erst vor wenigen Tagen wurde das Wochenende mit einer reizvollen Tour in die goldene Stadt Prag versehen, die nun kurzfristig aufgrund der Verhinderung des potentiellen Fahrzeuglenkers wieder abgesagt werden musste. Und so fand der ursprüngliche Plan doch noch eine Verwendung: Nach einer längeren Zugfahrt wurde die Calvinstadt Genf erreicht, wo der altehrwürdige Verein von Urania Genève Sport (UGS) seine Heimspiele im Stadion Frontenex austrägt.

 

 

Bereits in der dritte Minute durfte auf heimischer Seite erstmals gejubelt werden: Sanchez traf alleine vor dem Keeper mühelos in die entfernte Torecke. Die Gäste vom Neuenburgersee (mit dem früheren Spitzenspieler Charles Wittl) bemühten sich um eine Reaktion, doch nach einer längeren Druckphase durfte kurz vor dem Wechsel erneut Urania Genf jubeln – nach einem groben Missverständnis in der Hintermannschaft von Serrières brauchte Zenelli nur noch zum 2:0 einzuschieben.

 

 

Gleiches Bild auch nach der Pause: Die Gäste waren stets bemüht, doch die Tore erzielten (fast) immer die Genfer. Nach Ablauf einer Stunde sorgte erneut Sanchez mit einer herrlichen Direktabnahme für die Vorentscheidung; im Gegenzug konnten die Gäste mittels Freistoss (von der Strafraumgrenze) nochmals verkürzen. In der Folge blieben weitere Chancen auf beiden Seiten ungenutzt, bis Linares mit einem schnellen Konter in der vierten Minute der Nachspielzeit für den Schlusspunkt sorgte.

 

 

Die Haupttribüne im Stade de Frontenex ist ein aussergewöhnliches Schmuckstück: Das Bauwerk zieht sich über die gesamte Länge, wobei sich in der Mitte (leicht erhöht und überdacht) sieben Holzbankreihen in weisser Farbe befinden. Auf der (leeren) Gegenseite wurde eine kleine Stahlrohrtribüne mit einigen Stufen aufgestellt; zudem verläuft rund um das Spielfeld eine (stillgelegte) Radrennbahn, die auf den Hintertorseiten jegliche Sicht auf den grünen Rasen verhindert.