|
Tore: Scherbe 1:0 (36.), Heun 2:0/4:0
(42./75.), Baltes 3:0 (64.) Zwei Tage vor der kompletten
Umstrukturierung des Fahrplans der Schweizer Bundesbahnen sorgte eine
ausserordentliche Verspätung eines Zuges (von 110 Minuten) für einen späteren
Beginn meiner Jahresabschlusstour nach Nordrhein-Westfalen. Und so wurde das
Wochenende nicht bereits am Freitagabend mit einem torlosen Remis in
Homburg/Saar, sondern erst am darauf folgenden Tag bei dichtem Nebel in
Krefeld-Uerdingen eröffnet.
Nach einer ausgeglichenen
Startphase konnte sich der frühere Bundesligist mit fortlaufender Spielzeit
ein immer grösser werdendes Chancenplus erarbeiten – vorerst verhinderte
jedoch die eigene Abschlussschwäche einen möglichen Führungstreffer. Kurz vor
dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber aber mit einem Doppelschlag für eine
Vorentscheidung sorgen; die Erfolgschancen der Arminia schwanden kurz nach
der Pause weiter, nachdem Grunwald mit der
Ampelkarte unter die Dusche geschickt wurde. Auch in der Folge gab es keine
Chancen für die Ostwestfalen zu verzeichnen; das frühere Bayer-Werksteam aus
Krefeld konnte mit ihrer entfesselten Spielweise sogar noch einen Kantersieg
einfahren.
Das garstige Wetter lockte nur
wenige Zuschauer in die Grotenburg, aber der leicht
erkennbare Fanblock der Gastgeber, im unteren Teil der Haupttribüne, sorgte
dennoch für einen lautstarken Support. Unterstützt wurden sie dabei von
zwanzig Duisburgern („Gruss aus der Heimat“) sowie einzelnen
Alleinunterhaltern im fortgeschrittenen Alter, welche sich auf das gesamte
Rund verteilten. Auch die Zweitvertretung aus Bielefeld hatte einige Anhänger
dabei, die jedoch nur selten durch sinnlose Sprechchöre auffielen.
Imposant! Damit
lässt sich das grösste Stadion in der Regionalliga Nord wohl am besten
beschreiben: Die Haupttribüne besteht aus vier Blöcken, die abwechslungsweise
mit abgenutzten Sitzschalen in grüner und roter Farbe ausgestattet sind (und
ähnelt dabei stark der Gegentribüne); davor befinden sich zudem einige Stehplatzreihen
(u.a. auch der heimische Fanblock). Hinter den
beiden Toren befinden sich jeweils riesige Stehtribünen, wobei diese einmal
abgerundet und einmal gerade verlaufen, wodurch die Distanz zum Spielfeld
stark variieren kann. Fortsetzung
hier! |