Tore: Franco 0:1 (15.), Junuzi 1:1 (18.), Cavgin 1:2 (36.), Casamento 2:2 (50.), Selimi 3:2 (71.)

 

Die Aufstiegsspiele in die zweithöchste Schweizer Spielklasse ermöglichen gegen Ende der Saison auch unter der Woche interessante Spielbesuche. Eine stattliche Kulisse fand sich heute auch im schwyzerischen Tuggen ein, wo die heimische Equipe auf das Zürcher Fusionsprodukt YF Juventus Zürich traf.

 

 

In den vergangenen Jahren scheiterte der unangefochtene 1. Liga-Leader aus Tuggen jeweils äusserst knapp in den entscheidenden Aufstiegsspielen – und auch heute standen die Märchler bereits früh mit dem Rücken zur Wand: Franco traf auf dem nassen Boden per Direktabnahme zur Zürcher Führung. Auch wenn die Gastgeber postwendend ausgleichen konnten, gingen sie mit einem Rückstand in die warme Kabine, nachdem Cavgin die Gäste mit einem Sonntagsschuss erneut in Front brachte.

 

 

Erst nach dem Seitenwechsel konnten die Innerschweizer ihre spielerische Überlegenheit auch in gefährliche Torchancen umwandeln: Zuerst vermochten sich Casamento, nach einem gegnerischen Abspielfehler, gegen mehrere Abwehrspieler durchzusetzen – 2:2! Danach vergaben die Blau-Weissen zahlreiche Tormöglichkeiten; erst ein verdienten Strafstoss, vom Ex-Luzerner Selimi mühelos verwandelt, brachte die erstmalige Führung für die Gastgeber, die sich somit verdientermassen in eine gute Ausgangslage für das Rückspiel brachten (Anm.: welches jedoch deutlich mit 0:3 verloren ging!).

 

 

In Punkto Stimmung vermochten sich nur die Einheimischen in Szene zu setzen: Zuerst mit (leicht) nervigem Kuhglocken-Gebimmel; in der zweiten Hälfte vorwiegend durch einige Jugendliche („Hopp Tuggen!“). Aus Zürich waren zwar einige Fans angereist, jedoch ohne Support-Absichten.

 

Der Sportplatz Linthstrasse besitzt eine überdachte Tribüne (mit fünf roten Sitzbankreihen), die auf einem kleinen Erdwall erstellt wurde, der wiederum über die gesamte Längsseite verläuft; ansonsten kann rund um das Spielfeld ebenerdig gestanden werden.