Tore: Schaffhuser 1:0/4:0 (34./92.), Schmid 2:0 (69.), Hummel 3:0 (80.)

 

Eine kleinere Tour ins nähere Ausland wurde zum wiederholten Male kurzfristig verworfen; als Ersatz musste das Innerschweizer Duell in Sursee herhalten, was bei den vorherrschenden Temperaturen gar nicht so einfach fiel. Aber in Zeiten von Naturkatastrophen und Vogelgrippe hätte es bestimmt auch schlimmere Alternativen gegeben… ;-)

 

 

Das kleine Derby (zumindest wurde es so angekündigt…) vermochte bereits in der Startphase mit temporeichem und attraktivem Fussball zu überzeugen, doch auch wenn die viel versprechenden Strafraumszenen im Überfluss vorhanden waren, wollte zu Beginn auf beiden Seiten keine ernsthafte Gefahr aufkommen. Auch der Führungstreffer von Sursee entstand aus einem harmlosen Weitschuss, der (durch eine misslungene Abwehr des Keepers) überraschenderweise den Weg ins Tor der Gäste fand.

 

 

Der glückliche Führungstreffer schien die Gastgeber nachlässig werden zu lassen; das halbherzige Eingreifen der Gastgeber ermöglichte Goldau nach der Pause einige Ausgleichsmöglichkeiten, die jedoch allesamt vergeben wurden. Aus dem Nichts sorgte Schmid nach einer Hereingabe von rechts für die vorzeitige Entscheidung zugunsten von Sursee; in der Folge brachen die Gäste vollständig auseinander und zwei sehenswerte Sursee-Treffer besiegelten den einseitigen Endstand.

 

 

Im Stadion Schlottermilch (welch kurioser Name…) beschränkt sich der Ausbau auf eine Längsseite: Auf Höhe der Mittellinie befindet sich eine überdachte Tribüne (mit roten Sitzschalen), in deren „Bauch“ sich die Umkleidekabinen und die Verpflegungsmöglichkeiten befinden – in entsprechender Höhe befinden sich dadurch auch die Sitzgelegenheiten. Die Tribüne wird auf beiden Seiten von fünf Stehstufen (ohne Überdachung) flankiert; die restlichen Seiten verfügen über keinen Ausbau, aber rund um das Spielfeld verläuft eine leidige Leichtathletikbahn.