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Tore: Degen 0:1 (58.), Eduardo 0:2 (65.), Mendi 1:2
(67.), Petric 1:3/1:4 (68./86.) Auf Wunsch eines
Kollegen trat ich am diesem herbstlichen Montagabend zum zweiten Mal innert
wenigen Wochen den Reise nach Solothurn an, wo der Schweizer Meister aus
Basel gegen den heimischen Drittligisten ins Pokalabenteuer 2005/06 startete.
Die favorisierten Gäste wirkten
in der Startphase ungewohnt nervös und gewährten Solothurn mehrfach (zu) viel
Freiraum, den diese im Abschluss jedoch nicht konsequent nutzen konnten. In
der Offensive vergab Degen die grösste Basler Möglichkeit,
als er das runde Leder aus kurzer Distanz an den Pfosten setzte. Im
Allgemeinen konnten sich beide Equipen bei ihren Abschlussversuchen nicht
gerade mit Ruhm bekleckern, wodurch die beiden Teams torlos in den Kabinen
gingen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte
wirkten die Basler bedeutend engagierter, auch wenn im Abschluss (vorerst)
noch die nötige Konsequenz fehlte. Dies sollte sich nach einer Stunde
Spielzeit ändern, als die Gäste innert zehn Minuten drei Tore erzielen
konnten – daran konnte auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für
Solothurn nichts ändern. Kurz vor dem Abpfiff erhöhte der eingewechselte Petric, die überragende Nummer 10 der Gäste, sogar auf
4:1.
Der Support der anwesenden Zuschauer
war eher auf einem enttäuschenden Niveau: Auf heimischer Seite war die
Verweigerung der akustischen Unterstützung keinesfalls überraschend, aber auch
im Basler Fanblock wurden die seltenen Gesänge nur von einer kleinen Gruppe
getragen. Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden immerhin einige Fackeln
gezündet und auf das Spielfeld geworfen. |