Tore: Hasler 1:0 (4.), Rüetschli 2:0 (45.)

 

Einige terminliche Engpässe grösseren Ausmasses liessen am ersten September-Wochenende keine riesigen Sprünge zu: In der solothurnischen Kantonshauptstadt mit dem identischen Namen durften immerhin in den Bereichen „Ground“ und „(Gäste-)Support“ überdurchschnittliche Leistungen erwartet werden.

 

Die Berner hatten mit Schneuwly und Bettoni zwei Akteure aus dem Fanionteam im Gepäck; wobei Letztgenannter durch eine ungestüme Rettungsaktion bereits in der dritten Minute einen Elfmeter verschuldete, der von Hasler souverän verwandelt wurde. In der Folge konnten auf beiden Seiten mehrere gefährliche Chancen notiert werden, wobei die engagierten Gastgeber kurz vor der Pause mit dem zweiten Treffer belohnt wurden – und die Berner nur noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen hatten.

 

 

Nach dem Pausentee flachte die Begegnung merklich ab: Die Einheimischen tauchten nur noch sporadisch im Berner Strafraum auf und fanden im Penaltysünder Bettoni stets ihren Meister. Die Hauptstädter besassen zwar ein deutliches Übergewicht im Spielaufbau, doch die fehlende Entschlossenheit liess jeden Angriff bereits vor der Strafraumgrenze ohne zählbaren Erfolg ersticken. Unter den wachsamen Augen von Basel-Trainer Christian Gross blieb das Pausenergebnis bis zum Schluss bestehen.

 

 

Die heimische Equipe darf überraschenderweise auf die (gelegentliche) Unterstützung von einer kleinen Fangruppe hoffen; gegen die treuen Anhänger der zweiten Berner Mannschaft, die öfters lautstark zu vernehmen sind, bleiben sie jedoch fast ungehört. Die YB II-Supporter überzeugen vor dem Anpfiff zur zweiten Hälfte zudem mit einer kleinen pytotechnischen Einlage.

 

Der Ground in Solothurn hat mehr zu bieten als es der Stadionname vermuten lässt: Die alte Haupttribüne ist mit mehreren Bankreihen in den verschiedensten Farben bestückt. Auch die Gegengerade hat seit kurzem einige Sitzgelegenheiten zu bieten – auf der gesamten Länge wurden acht Reihen mit unüberdachten Sitzschalen installiert. Auf den beiden Hintertorseiten verlaufen zudem jeweils vier ältere Stehstufen.