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Tore: Byrne 1:0/3:0/4:0
(36./76./77.), Rogers 2:0 (66.), Crowe 5:0 (78.) Inzwischen hatte der Himmel
seine Schleusen geöffnet und leicht durchnässt wurde der kurze Fussweg zum zweiten Spiel des Tages absolviert, wo der momentane
(Noch-)Meister von den Gästen aus Bray (einige
Kilometer südlich von der Hauptstadt) herausgefordert wurde.
Beide Equipen konnten sich von
Beginn weg zahlreiche Abschlussmöglichkeiten erspielen; insbesondere die
favorisierten Gastgeber scheiterten jedoch immer wieder an der eigenen
Unfähigkeit oder am hervorragenden Keeper der Gäste. Leicht übermotiviert
verursachte aber genau dieser Bray-Goalie gegen
Ende der ersten Hälfte einen Strafstoss, der vom heimischen Topscorer Byrne souverän
verwandelt wurde. Der Frust bei den Wanderers sass
tief: Gifford säbelte seinen Gegenspieler (musste
danach mehrere Minuten behandelt werden) an der Mittellinie völlig
unmotiviert um und kassierte dafür zu recht die gelb-rote Karte.
Die zweite Hälfte brachte (bei
garstigen äusseren Bedingungen) Einbahnstrassenfussball
in Perfektion: Shelbourne schnürte seine
Kontrahenten durchgehend in der eigenen Platzhälfte ein und erzielte, nach
zahlreichen verpassten Chancen, in der Mitte der zweiten Halbzeit mit einer
sehenswerten Direktabnahme das erlösende 2:0. Damit war der Widerstand der
Gäste endgültig gebrochen: Innert drei Minuten durften die Hauptstädter
ebenso oft jubeln (wobei Bray nun richtiggehend
vorgeführt wurde) und feierten einen ungefährdeten Heimerfolg.
Die heimischen Anhänger auf der
Hintertortribüne schienen sich mehrheitlich hinter ihren grossen
Zaunfahnen („Briagaid Dearg“
und „Ultras“) zu verstecken und waren nur gelegentlich mit kurzen Gesängen zu
vernehmen. Die Gäste aus Bray hatten hingegen
zahlreiche aktive Fans (und ebenso viele Zaunfahnen) im Gepäck, welche
(zumindest in der ersten Hälfte) fast durchgehend (und unterstützt durch eine
Trommel) ihr breites Liedgut zum Besten gaben.
Der Tolka
Park (am gleichnamigen Fluss gelegen) vermag durch vier zusammen gewürfelte Tribünen
zu entzücken. Auf einer Längsseite wurden blaue, gelbe und rote Sitze montiert
(und mit dem Schriftzug „Shels“ versehen), wobei
diese nur teilweise durch eine alte Dachkonstruktion vor Regen geschützt sind;
gegenüber verläuft eine komplett überdachte Tribüne mit roten Sitzschalen.
Auf einer Hintertorseite (jedoch leicht versetzt) steht eine weitere Tribüne
(in Blockform) mit roten Sitzen – und auf der Gegenseite befindet sich
wiederum eine farbenprächtige Tribüne ohne Überdachung, aber mit der
neuerlichen Inschrift „SFC“. |