Tore: Schenker 0:1 (22.), Senn 1:1 (43.)

 

Das Endspiel (Teil 1) um den unbeliebten Barrage-Platz in der Super League sollte heute im Grenzstädtchen Schaffhausen über die Bühne gehen. Die Gastgeber haben hierbei noch sechs Spiele Zeit um fünf Punkte Rückstand auf den heutigen Kontrahenten aufzuholen, um nicht in die Entscheidungsspiele gegen den Zweitplatzierten der Challenge League zu geraten.

 

 

Zu Beginn war beiden Mannschaften eindeutig anzusehen, in welchen Tabellenregionen diese sich momentan bewegen. Erst nach zwanzig Minute kamen die Gäste zur ersten Torchance – Schenker verwandelte von halb rechts eiskalt. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte Senn, begünstigt durch ein äusserst passives Abwehrverhalten der Aarauer, nicht unverdient ausgleichen.

 

Auch nach der Pause blieben beide Teams eher harmlos: Die Munotstädter trafen mit einem sehenswerten Freistoss immerhin noch die Torumrandung, und gegenüber verpasste Schenker seinen zweiten Treffer nur knapp. Die Aarauer verschenkten zwar in der Schlussphase mit ihrer Unentschlossenheit bei sich bietenden Konterchancen einen möglichen Sieg, dennoch wird ihnen das Remis mehr helfen als den Gastgebern, die immer noch fünf Punkte aufholen müssen.

 

 

Die heimischen Supporter konnten positiv überraschen – immerhin wurde in der ersten Hälfte lautstark gesungen und als Intro zur zweiten Hälfte eine kleine Choreographie, bestehend aus schwarzen Bändern, gelben Zetteln und einem aussagekräftigen Transparent („FCA U 1902-2005“), präsentiert. Auf Aarauer Seite war der Gästesektor zu Beginn ungewohnt leer, was einerseits am Stau rund um die Stadt Zürich und andererseits an den lahmen Eingangskontrollen lag. Im Vollbestand wurde dann jedoch auch bei den Gästen ordentlich und (fast) durchgehend gesungen.

 

 

Es hat sich seit meinem letzten Besuch auf der Breite einiges verändert: Vor der überdachten Haupttribüne, welche mit schwarzen und gelben Sitzen ausgestattet ist, wurden zwei kleinere Stahlrohrtribünen mit blauen Sitzschalen aufgestellt. Hinzu kommt eine weitere Tribüne (mit blauen Sitzen), welche auf einer Hintertorseite platziert wurde. Ansonsten verlaufen hinter den beiden Toren sowie auf der Gegenseite durchgehend mehrere Stehstufen, die in reduzierter Anzahl auch vor der Haupttribüne durchlaufen.