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Tore: Gavric 1:0 (70.), Panzer
1:1 (86.), Egli 2:1 (89.) Als
Resultat von längeren Überlegungen sollte die Reise ins sankt gallische
Städtchen Rorschach fortgesetzt werden, wo Effretikon
zu einem spannungsgeladenen Abstiegskampf empfangen wurde. Auch die äusseren Bedingungen in der Bodenseestadt waren
traumhaft; nur ein schattiges Plätzchen war auf dem Sportplatz kaum
auszumachen.
Auf
dem Rasen konnten die Gäste aus dem Kanton Zürich zweifellos den besseren
Start verzeichnen: Unter Mithilfe der unsicheren Heimabwehr erspielte sich Effretikon einige viel versprechende Torchancen, jedoch
(vorerst) ohne zu reüssieren. Die Gastgeber waren ihrerseits vorwiegend bei
Standardsituationen gefährlich – so traf der spätere Torschütze Gavric kurz vor dem Wechsel (nach einem Freistoss) nur
den rechten Aussenpfosten.
Erneut
kamen die Gäste entschlossener aus der Kabine, woraus ein sehenswerter Lattenschuss
kurz nach Wideranpfiff resultierte. In der Folge verlief die Begegnung
weitgehend ereignislos – erst nach 70 Minuten setzte sich Grecuccio
auf der Aussenbahn gekonnt durch; sein Zuspiel in
den Rücken der Abwehr verwertete Gavric zur
Rorschacher Führung. Der überraschende Ausgleich von Effretikon
läutete eine dramatische Schlussphase ein: Zuerst traf ein Gäste-Angreifer
(nach einem unmotivierten Ausflug des Torhüters) erneut nur die Torumrandung;
im Gegenzug schoss Egli von halb links den
erlösenden Siegestreffer für Rorschach.
Auf
heimischer Seite konnte überraschenderweise eine aktive Fangruppe (mit
Megaphon und Tröten) auf sich aufmerksam machen; zudem wurde ein Teil der
Längsseite mit gelben Luftballons verziert. Auch
der Sportplatz Pestalozzi (benannt nach dem bekannten Pädagogen) ist nur auf
einer Längsseite ausgebaut, wo sich (leicht erhöht) zwei Stufen befinden. Auf
den verbleibenden Seiten wird hingegen ebenerdig gestanden, wobei nicht immer
besonders viel Freiraum vorhanden ist. |