|
Tore: Wörle 0:1 (44.) Vorheriger Teil der Geschichte ist einzusehen bei: Roda Kerkrade – RBC Roosendaal Nach einer angenehmen Zugsübernachtung
(Euro Domino allez) fand ich mich am frühen
Sonntagmorgen bei eisigen Temperaturen im nordwestfälischen Rheine wider, wo heute zwei Spiele auf dem Programm
standen. Zuerst durfte ich anlässlich des DFB-Pokal-Viertelfinals meine
Frauenfussball-Premiere feiern, was jedoch (soviel sei hier vorweg genommen)
wahrlich kein Genuss werden sollte.
Die Gäste agierten über die
gesamte Spielzeit deutlich offensiver als die einheimischen Spielerinnen, was
ihnen zwar überdurchschnittliche Spielanteile einbrachte, doch meistens
verloren die Bayern das runde Leder vor einem möglichen Abschlussversuch
bereits an die Strafraumgrenze. Noch erbärmlicher die Spielqualität bei Heike
Rheine – jeder Ballgewinn wurde innert weniger
Sekunden wieder hergeschenkt. Durch einen schönen Distanzschuss gingen die
Gäste kurz vor dem Halbzeitpfiff in Front. Nachfolgend vergaben beide Equipen
in einem offenen Schlagabtausch zahlreiche erfolgsversprechende
Torchancen – so blieb es schlussendlich beim verdienten Erfolg für die Gäste
aus dem Süden.
Immerhin vermochte die Stimmung
positiv zu überraschen: Beide Mannschaften wurden jeweils von ungefähr zehn
aktiven Supportern mit Sprechchören unterstützt.
Auch optisch fielen die beiden Gruppierungen durch zahlreiche Zaunfahnen auf;
die einheimischen Fans hatten sogar noch Trommeln und Tröten im Gepäck. Die
schwache Begegnung schien jedoch auch die Fans einzuschläfern – die Lautstärke
des Supports nahm während dem Spiel (auf beiden Seiten) merklich ab.
Die Haupttribüne des
Jahnstadions sticht durch seine rote Bemalung sofort ins Auge; auf acht steinigen
Stufen (teilweise durch die Sprecherkabine unterbrochen) können die Zuschauer
hier Platz nehmen. Angrenzend verlaufen zudem bis auf die Höhe der Eckfahnen jeweils
sechzehn Stehstufen. Auch die übrigen Seiten der Anlage sind mit zahlreichen
Stehstufen bebaut worden. Negativ bleibt verständlicherweise auch hier die
grosse Spielfeldentfernung (wegen der Leichtathletikbahn) in Erinnerung. Fortsetzung
hier! |