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Tore: Muslic 1:0 (28.), Zech
1:1 (52.) Der Nachtzug führte mich weiter
in eines der schönst gelegenen Gebiete der Erde: Im Tirol, genauer gesagt in
dessen Landeshauptstadt Innsbruck, wurde ich von strahlendem Sonnenschein
empfangen. Im östlichen Teil der Stadt befindet sich auch die Heimat des
Regionalligisten aus dem gleichnamigen Stadtteil Reichenau. Übrigens: Der
Platz liegt einige Hundert Meter vom eigentlichen Sportzentrum Reichenau
entfernt.
Bereits achtundzwanzig Minuten
waren auf dem einzigartigen Sportplatz vergangen, als Muslic
mustergültig eingesetzt wurde und am herausstürmenden Keeper vorbei zur
heimischen Führung traf. Zuvor suchten die Gastgeber ihr Glück mit
Distanzschüssen, während die Vorarlberger mit dem holprigen Terrain grosse Mühe bekundeten. Aber auch die Innsbrucker konnten
ihren „Heimvorteil“ nur selten zu ihren Gunsten nutzen, was den verwegenen
Zuschauern (mittendrin statt nur dabei…) eine Partie auf bedenklichem Niveau
bescherte.
Kurz nach dem Seitenwechsel
erhielten die Feldkircher nach einer unnötigen
Attacke im Strafraum einen Elfmeter zugesprochen, der von Zech in der rechten
Ecke versenkt wurde. In der Folge „verdiente“ sich die Begegnung u.a. die Attribute „langweilig“ und „einfallslos“ – und insbesondere
die Gäste mussten sich schlussendlich vorwerfen lassen, die sich bietenden
Torchancen in geringen Menge erfolgreich abgeschlossen zu haben. Am heutigen
Tag verhinderten die Reichenauer mehrmals in letzter Sekunden einen
Gegentreffer und mussten sich mit einem gerechten Remise zufrieden geben.
Auf dem Sportplatz von Reichenau
herrscht akuter Platzmangel: Drei Seiten des Spielfeldes sind nicht begehbar,
weil die Begrenzungsmauer bereits einen (!) Meter ausserhalb
des regulären Spielfeldes beginnt. Auf der Hauptseite, wo sich auch niemand
über den Abstand zum Spielfeld beschweren kann, wurden zwei dreistufige Sitztribünen
der provisorischen Art (und einige zusätzliche Holzbänke) installiert; zudem
befindet sich bei einer Eckfahne ein kleiner Unterstand. |