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Tore: Ketterer 1:0 (6.), Beigang 1:1/2:2
(10./72.), Frank 2:1 (31.), Theres 2:3 (89.) Erstmals
nach mehreren Monaten sollte es heute wieder einmal zu unseren nördlichen
Nachbarn gehen: In der baden-württembergischen Ortschaft Nöttingen
(zur Gemeinde Remchingen gehörend) kämpft der
heimische Fussballclub seit dieser Spielzeit zum
ersten Mal überhaupt um Punkte in der dritthöchsten Spielklasse. Anhand der
bisherigen Ergebnisse ist jedoch anzunehmen, dass es auch gleich wieder die
letzte Regionalliga-Saison gewesen sein wird.
Auf
dem Spielfeld schienen die vielen Niederlagen für grosse
Unsicherheit gesorgt zu haben: Die Gäste aus Hessen scheiterten bereits in
der Startminute nur denkbar knapp. Aus dem Nichts (und aus offsideverdächtiger
Position) schoss Ketterer die Gastgeber in der
sechsten Minute dennoch in Front; die Antwort der Lilien folgte postwendend:
(…) erzielte mit einem Flachschuss den verdienten Ausgleich. Es folgte eine
ruhigere Phase, welche mit dem erneuten Führungstreffer (mittels Freistoss)
für das Tabellenschlusslicht endete.
In
einer (vorerst) enttäuschenden zweiten Halbzeit verpassten die Gastgeber,
aufgrund einer miserablen Chancenverwertung, eine frühe Vorentscheidung und
machten sich das Leben zusätzlich schwer, als Torschütze Frank nach Ablauf
einer Stunde unnötigerweise vom Platz flog. Dadurch wurden auch die Löcher in
der unsicheren Heimabwehr zunehmend eklatanter. Und nachdem zuerst noch die
Torumrandung einen drohenden Ausgleich verhindern konnte, traf wiederum (…)
zum längst verdienten Ausgleich nach 72 Minuten, In der Schlussphase drückten
die Darmstädter vehement auf den Siegestreffer – buchstäblich in letzter
Sekunde wurde dieser auch zur Tatsache, als (…) nach einem Eckball per Direktabnahme
einschiessen konnte.
In
Punkto Stimmung war die heutige Begegnung wahrlich keine gute Werbung für die
Regionalliga Süd: Bei beiden Vereinen war nur eine kleine Gruppe von aktiven
Fans auszumachen, welche zwar als Intro jeweils
einige Schwenkfahnen und Doppelhalter präsentierten, während der Partie
jedoch nur noch vereinzelt (und nicht besonders lautstark) zu vernehmen
waren. Das
Panoramastadion befindet sich momentan (zwecks Anpassung an die Bestimmungen
der Regionalliga) im grossen Umbruch, der schon
bald wieder hinfällig werden dürfte. Auf einer Längsseite, welche sich wie
eine der beiden Hintertorseiten mehrere Meter über dem Spielfeld befindet,
verlaufen seit dem neuerlichen Umbau fünf grosse
Stehstufen. Die gegenüberliegende Seite (mit dem mehrstöckigen Vereinsheim)
ist ebenso frei von jeglichem Ausbau wie die vierte Seite, welche überhaupt
begehbar ist. |