Tore: Bekiri 0:1/0:8 (6./81.), Bieli 0:2/0:3 (19./34.), Giallanza 0:4/0:6/0:7 (39./67/73.), Dugic 0:5/0:9 (65./87.)

 

Es hat fast schon Tradition, dass sich die Aarauer in der ersten Runde des Swisscom-Cups jeweils mit dem aktuellen Aargauer Cupsieger messen dürfen, wobei beim heutigen Gegner aus Niedergösgen immerhin noch gesagt werden sollte, dass die Ortschaft, welche ihre Bekanntheit durch das nahe Atomkraftwerk erlangte, gar nicht im Aargau liegt…

 

 

Die Partie wird (zumindest vorläufig) als „einseitigste Begegnung mit den meisten Toren“ in meine Statistiken eingehen: Mühelos kombinierten sich die Gäste aus der Kantonshauptstädter durch die heimische Abwehr, die nicht gerade mit kämpferischem Einsatz glänzte. Bereits beim Seitenwechsel stand es 0:4 – und auch nach der Pause kamen die Aarauer zu weiteren Toren, obwohl sie (verletzungsbedingt) während einer knappen halben Stunde in Unterzahl spielen mussten. Schlussendlich hatte der prominente Schiedsrichter Urs Meier ein Einsehen und beendete das langweilige Kräftemessen pünktlich.

 

 

Der Name des Sportplatzes „Inseli“ in Niedergösgen weisst präzise auf seinen Standort hin; ansonsten hat der Ground kaum etwas Interessantes zu bieten. Zur Erhöhung der Zuschauerkapazität wurde eine kleine provisorische Stehtribüne errichtet; zudem wurde der Platz komplett mit Abdeckungen umzäunt und eine (nicht funktionierende) Anzeigetafel gehört ebenfalls zur vorhandenen Ausstattung. Ansonsten schienen die Verantwortlichen (Einlass, Catering, etc.) eher mit dem grossen Zuschaueraufkommen überfordert.

 

 

Erwartungsgemäss machten sich zahlreiche Aarauer Supporter auf den Weg ins nahe gelegene Niedergösgen, die auch durchgängig für einen lautstarken Support sorgten; schliesslich waren ansonsten keine Geräusche rund um das Spielfeld zu vernehmen. Auch pyrotechnisch boten die angereisten Aarauer eine Meisterleistung: Bereits vor dem Anpfiff und (später) nach der Halbzeitpause zündeten die Anhänger zahlreiche Fackeln, was jeweils zu einer grösseren Rauchentwicklung und Spielverzögerungen führte – aber sehenswert war es auf jeden Fall…