Tore: Eseosa 1:0 (53.), Towa 2:0 (60.)

 

Die Fahrt zum zweiten Spiel des Tages hätte einfacher nicht sein können: Rein in den Bus, einmal quer durch die (Innen-)Stadt und (kurz nach Passieren des örtlichen Flughafens) wieder raus aus dem Bus. Am Zielort konnte eine triste Einöde vorgefunden werden; nirgends hätte die Bezeichnung „am Arsch der Welt“ besser gepasst – und dies in der näheren Agglomeration einer der grössten Schweizer Metropolen…

 

 

Auf dem Spielfeld konnten sich die Gastgeber zu Beginn einige Vorteile herausspielen; die Aargauer fanden ihrerseits nur langsam (und mit Hilfe von Standardsituationen) in die zerfahrene Begegnung. Der Druck von Meyrin auf das gegnerische Gehäuse wurde gegen Ende der ersten Hälfte markant stärker, doch die fehlende Entschlossenheit im Abschluss liess beide Equipen ohne Torerfolg in die Umkleidekabinen gehen.

 

 

Im weiteren Spielverlauf liefen die Genfer Angriffsbemühungen mehrheitlich über die Flügelpositionen – so konnte auch der frühere NLA-Spieler Eseosa im freien Raum gekonnt angespielt werden, der das runde Leder mühelos im weiten Eck unterbringen konnte. Wenige Minuten später wurde erneut eine Hereingabe von rechts von einer unbekannten Gliedmasse eines Angreifers (unter gültiger Mithilfe des Torpfostens) verwertet – 2:0 für Meyrin. Die Gäste blieben auch in der Folge ohne die nötige Durchschlagskraft und mussten wieder einmal eine verdiente Niederlage einstecken.

 

 

Der Sportplatz in Meyrin verfügt auf einer Längsseite über eine grössere Stahlrohrtribüne (ohne Überdachung) mit blauen Sitzschalen und einem integrierten Pressebereich. Die restlichen Seiten sind gänzlich ohne Ausbau, wobei die gegenüberliegende Seite nicht einmal begehbar ist. Anmerkung: In unmittelbarer Nachbarschaft zum aktuellen Ground von Meyrin werden momentan ein neues Stadion sowie ein weiterer Trainingsplatz für den Verein gebaut.