Tore: Unterrainer 0:1 (19.), Wurzer 0:2 (45.)

 

Die Fotos stammen von einem früheren Besuch (am 27. Juli 2004)

 

Vorheriger Teil der Geschichte ist einzusehen bei: FC Götzis – Admira Dornbirn

 

Der kurzfristige Ausflug in die Marktgemeinde Wolfurt sollte sich jedoch als Reinfall herausstellen, da die geplante Partie wegen den anhaltenden Regenfällen nicht stattfinden konnte. Doch wie sollte nun die Zeit totgeschlagen werden? In Hohenems wurde zuerst der örtliche Ground namens Herrenriedstadion geentert und später in einer nahe gelegenen Filiale einer bekannten Fast-Food-Kette eingekehrt; auch in Dornbirn wurde das sehenswerte Stadion Birkenwiese begutachtet, um danach pünktlich zum Anpfiff im Lustenauer Stadion an der Holzstrasse zu sein.

 

 

Auf dem nassen Terrain kamen die angereisten Tiroler weitaus besser zurecht – ersten Chancen wurden jedoch vom Keeper der 07er zu Nichte gemacht; gegen den wuchtigen Kopfball von Unterrainer konnte aber auch der heimische Schlussmann nichts mehr ausrichten. Die Gäste aus dem schönen Kufstein blieben weiterhin am Drücker und dominierten die kraftlosen Lustenauer nach Belieben, woraus kurz vor dem Seitenwechsel der zweite Treffer der Partie resultierte. Dabei sollte es bis zum Schluss bleiben – auch weil die Gäste die einseitige Begegnung zu jedem Zeitpunkt zu kontrollieren vermochten.

 

 

Die alte Holztribüne mit Sitzbänken in den Clubfarben (blau und weiss) lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Die Gegenseite wird von einem grossen Metallgerüst überstrahlt – ein Relikt aus vergangenen Tagen, als der „Turm“ als Kamerastandort zur Übertragung von Bundesliga-Spielen an der Holzstrasse diente. Hervorzuheben ist zudem das grosse kulinarische Angebot (mit zahlreichen (nicht-)alkoholischen Getränken), welches auf den überdachten Sitzgelegenheiten bei den Verkaufsständen genossen werden kann. Endlich konnte zudem eine (grosse) Wissenslücke geschlossen werden konnte – schliesslich wissen wir nun, was sich hinter dem Begriff „Zack-Zack“ versteckt, nämlich ein „Hamburger Deluxe“ mit echtem Fleisch.

 

Mit ersten Erfrierungserscheinungen ging es nach dem Abpfiff auf dem schnellsten Wege zurück ins appenzellische Herisau zum letzten Spiel des Tages, wobei wir zwecks ausführlicher Ausweiskontrolle am Grenzübergang einen kurzen Stopp einlegen durften, obwohl die Zöllner in Lustenau im Volksmund doch als „extrem arbeitsscheu“ gelten… ;-) Fortsetzung hier!