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Tore: Chammartin 1:0 (18.), Simon
2:0 (59.), Isabella 3:0 (73.) In
Lausanne stand der erstmalige Besuch der Pontaise
auf dem Programm, wo sich der frühere Landesmeister aus Lausanne nach dem Bankrott
wieder nach oben kämpfen will. Bereits
in den Startminuten zeigte sich die gewaltige Überlegenheit der Gastgeber – insbesondere
bei Angriffen über aussen schienen die Gäste aus Nyon anfällig zu sein. Ein herrlicher Schuss unter die
Latte (von Chammartin) eröffnete nach einer Viertelstunde
das Skore für Lausanne. In der Folge wurden zahlreiche Torchancen kläglich
vergeben – selbst das leere Gehäuse wurde grosszügig
verfehlt. Stade Nyonnais
kam nur selten über die Mittellinie, rettete den knappen Rückstand aber wenigstens
in die Kabine.
Auch
nach dem Seitenwechsel fand der Lausanner Einbahnfussball
seine Fortsetzung: Nach einer Stunde Spielzeit vollendete Simon ein
sehenswertes Durchspiel auf der linken Seite mit einem satten Schuss zum
verdienten 2:0 für die Gastgeber. Nyon profitierte
bei seinen seltenen Chancen von Unkonzentriertheiten in der heimischen Abwehr
(und einer miserablen Leistung des (Un-)Parteiischen), vermochte jedoch
keinen Torerfolg zu landen. Stattdessen sorgte Isabella mit einer herrlichen
Einzelleistung eine Viertelstunde vor dem Abpfiff für die endgültige
Entscheidung zugunsten des Tabellenführers.
Eine
verwegene Kleingruppe war dem insolventen Kultverein aus Lausanne auch in die
Niederungen der regionalen Ligen gefolgt und unterstützte den neuen Verein
verständlicherweise auch bei allen Heimspielen. Vor dem Spiel wurden beim
restlichen Publikum (Werbe-)Flyer der aktiven Supporter verteilt und während der Partie wurde(n) fleissig und lautstark gesungen, und zwischendurch sogar
einige Fahnen geschwenkt. Lausanne lebt!
Beim „Stade Olympique de la Pontaise“ handelt es sich um einen All-Seater
mit zwei überdachten Tribünen auf den beiden Längsseiten, welche in den
Kurven (in geringerer Sitzanzahl sowie ohne Überdachung) weitergeführt werden,
wobei die verschiedenen Sektoren durch unterschiedliche Sitzfarben zu
erkennen sind. Umgeben wird das Spielfeld (leider) von einer breiten LA-Bahn, die insbesondere durch das jährliche Athletissima-Meeting einen hohen Bekanntheitsgrad
erreicht hat. |