Tore: Clement 0:1 (39.), ??? 1:1 (93.)

 

Nach einer längeren Fahrt mit der örtlichen Strassenbahn quer durch die Stadt wurde pünktlich das zweite Ziel am heutigen Tag erreicht – in der ersten Liga spielt mit ES Malley Lausanne eine weitere Mannschaft aus der olympischen Stadt am Genfersee; hinzu kommt neuerdings auch der dritte Verein namens Lausanne-Sport, dessen Ground nur wenige Meter vom Stadion von Malley Lausanne entfernt liegt.

 

 

Das Spiel begann weit weniger intensiv als die erste Begegnung am heutigen Tag: Fribourg versuchte es mit ersten Verlegenheitsschüssen aus der zweiten Reihe - und auch die Gastgeber erreichten trotz zahlreichen Standardsituationen nichts Zählbares. Die erste hochkarätige Chance gehörte nach einer halben Stunde wiederum den Fribourgern: Eine missglückte Freistossvariante wurde doch noch zu einer reellen Torchance; der Gästestürmer setzte die präzise Hereingabe seines Mitspielers jedoch nur an den Pfosten. Und dennoch konnten die Gäste kurze Zeit später den Führungstreffer bejubeln, als sich Clement mit einer schönen Einzelleistung auf der linken Seite durchsetzen konnte und unhaltbar ins lange Eck traf.

 

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich Malley Lausanne als dominierende Mannschaft; doch auch die Gäste kamen zu einigen Entlastungsangriffen und verbuchten zudem einen Pfostenschuss. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten; und als bereits niemand mehr an einen Ausgleich glaubte, erzielten die Gastgeber in der 93. Minute den verdienten Treffer zum 1:0, als die Abseitsfalle von Fribourg nicht zuschnappte und ein heimischen Stürmer den Ball aus der Luft über den heraus geeilten Stürmer ins Tor beförderte.

 

 

Beim Stade Bois-Gentil handelt es sich zweifelsfrei um einen Ground der älteren Sorte: Die traditionsreiche Haupttribüne mit integrierter Sprecherkabine besteht aus zahlreichen Holzbankreichen, welche mit einer dickeren Schicht Staub überzogen sind. Auf der Gegenseite erheben sich viele Stehstufen, deren Anzahl stark variiert. Die beiden Hintertorseiten verfügen, wie so oft, über keinen besonderen Ausbau.