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Tore: Giganti 1:0/2:0/3:0 (12./33./78.), Bättig
4:0 (82.) Auch im abgelegenen Laufental (nahe Basel) herrschten ausnahmslos tropische
Temperaturen, was bedeutend mehr Besucher in die angrenzende Badeanstalt
lockte – beim „kleinen“ Derby zwischen Laufen und Reinach waren hingegen nur
wenige Zuschauer vor Ort, welche bedingungslos um einen der spärlichen Plätze
im kühlenden Schatten kämpften.
Auf
dem grünen Rasen entwickelte sich eine einseitige Begegnung mit grossen Vorteilen für die Gastgeber: Nach Belieben wurde
der Abstiegskandidat aus Reinach dominiert – zweimal konnte Giganti eine sehenswerte Kombination seiner Mitspieler
erfolgreich abschliessen. Die Gäste hätten sich
aber auch über einen höheren Rückstand nicht beschweren können, zeigten die
Hausherren mehrmals Erbarmen mit den überforderten Gegnern und vergaben
einige Chancen grosszügig.
Auch
nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein unverändertes Bild: Der Höhepunkt der
Partie sollte eine Viertelstunde vor Schluss folgen, als der Reinacher
Schlussmann nach einem üblen Foul vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde;
aufgrund eines fehlenden Ersatzkeepers nahm ein Feldspieler in der Folge den
Posten des Torhüters ein, welcher bei zwei weiteren Gegentreffer jedoch auch
nichts ausrichten konnte. Hervorzuheben ist hierbei noch der frühere
„Musterprofi“ Urs Güntensperger, der zwar während
der gesamten Spielzeit keine gelungene Aktion verbuchen konnte, aber durch mehrfache Pöbeleien
gegen das Publikum für grossartige Unterhaltung
sorgte.
Auf zwei Seiten des Sportplatzes
befinden sich grössere Graswälle, die jeweils auf
einer Länge, welche zwei Dritteln des Spielfeldes entspricht, mit fünf breiten
Stehstufen versehen wurden; die vermeintliche Hauptseite (mit Clubhaus und
Umkleidekabinen) ist hingegen nicht frei begehbar. Die vierte Seite des Platzes,
mehrheitlich reserviert für die Schwarzseher aus dem nahe liegenden
Schwimmbad, verfügt hingegen über keinen nennenswerten Ausbau. |