Tore: König 0:1 (3.), Demirel 1:1 (28.), Martinovic 2:1 (29./ET), Gerdi 3:1 (34.), Längle 4:1/6:2 (59./91.), Gasser 4:2 (70./ET), Günes 5:2 (79.)

 

Ohne Vorwissen hatten wir uns kurzfristig für diesen Kick nahe der Schweizer Grenze entschieden; mit der Hoffnung nicht auf einen gewöhnlichen Sportplatz zu treffen – wir sollten (zumindest unseren Erwartungen entsprechend) nicht enttäuscht werden…

 

 

Die Gäste aus der Nähe von Bregenz verzeichneten den besseren Start in eine unterhaltsame Begegnung und erzielten bereits nach weniger als drei Minuten den verdienten Führungstreffer; und auch in der Folge blieb Lauterach die bessere Equipe – insgeheim wurden bereits Wetten abgeschlossen, wie hoch die Gäste gewinnen werden. Und doch sollte alles ganz anders kommen: Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde traf zuerst Demirel völlig überrascht per Kopf zum Ausgleich; weniger als 60 Sekunden später sorgte ein Verteidiger der Lauteracher mit einem schönen Eigentor für die erstmalige Führung der Koblacher, die nun nicht mehr zu bremsen waren und noch vor dem Seitenwechsel zum dritten Mal ins gegnerische Gehäuse trafen.

 

 

Auch nach dem Seitenwechsel vermochten die Gastgeber das Geschehen auf dem Rasen mühelos zu kontrollieren, woraus folgerichtig nach 59 Minuten das vorentscheidende 4:1 für Koblach fiel. Zehn Minuten später trafen die Gastgeber erneut – jedoch ins falsche Tor, wodurch bei den Gästen noch einmal Hoffnung aufkam, die sich jedoch schnell wiederzerschlug: Eine herrliche Kombination vermag Günes mustergültig zum fünften Treffer der Koblacher abschliessen. In der Folge vergaben die Gastgeber zahlreiche weitere hochkarätige Torchancen, bevor Längle in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 6:2 setzte.

 

 

Die Sportanlage (Im) Lohma ist ein vorbildliches Beispiel, was man aus einem gewöhnlichen Sportplatz alles machen kann: Auf beiden Längsseiten verlaufen durchgehend Holzbänke, die auf der einen Seite nur durch die Trainerhäuschen unterbrochen sind. Zudem wurden auf der anderen Seite zwei provisorische (Klein-)Tribünen aufgestellt, wobei eine Konstruktion mit dem amüsanten Titel „Fanclub FC Koblach“ versehen ist. Interessanterweise befinden sich die angesprochenen Sitzgelegenheiten vor der eigentlichen Spielfeldabgrenzung und man entsprechend nahe am Spielfeld sitzt – „Koblach! Mittendrin, statt nur dabei!“