Tore: Güntensperger 1:0 (27.), Musey 2:0 (29.)

 

Vorheriger Teil der Geschichte ist einzusehen bei: FC 07 Lustenau – FC Kufstein

 

Die Fahrt verlief ansonsten problemlos – und so trafen wir bei herbstlicher Witterung eine halbe Stunde vor dem Anpfiff in Herisau ein, wo der diesjährige Aufsteiger zu ungewohnter (Anspielzeit-)Zeit auf den Tabellenführer aus dem Kanton Schwyz traf, was zwar nicht viele Zuschauer, aber zumindest den bekannten Hopper Jens-Uwe Hanssen (alias „der dicke Hammer“) auf dem Sportplatz Ebnet lockte. Wie tief muss man sinken… ;-)

 

 

Auf dem Papier schien die Sache also eine klare Angelegenheit zu werden - so war die anfängliche Feldüberlegenheit der Märchler auch nicht weiter überraschend. Die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite – innert zwei Minuten tauchten Güntensperger und Musey jeweils alleine vor dem gegnerischen Keeper auf und verwandelten eiskalt für die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel stellte sich sogar der Unparteiische gegen den Leader, als er einen (sicher geglaubten) Treffer wegen einem (zweifelhaften) Abseits aberkannte. Es sollte die letzte gefährliche Möglichkeit der harmlosen Gäste bleiben, die sich gegen die vielbeinige Abwehr kaum durchzusetzen vermochten, was gleichbedeutend mit der ersten Niederlage der Saison war.

 

 

Aus drei überdachten Stufen besteht die charakteristische Haupttribüne auf dem Herisauer Ebnet, wobei beide Seiten jeweils von einer Kabine begrenzt sind, die als Getränkeausgabe resp. Speakerhäuschen dienen. Die restlichen Seiten verfügen über keinen Ausbau, wobei die Zuschauer aufgrund der Laufbahn sowie zu weit von Geschehen entfernt wären. Insgesamt scheint alles ein wenig provisorisch – so werden auch die beiden Torgehäuse sowie alle Werbebanden erst kurz vor dem Spielbeginn installiert.

 

 

Fazit (des Tages): Ein gelungener Ausflug mit drei sehenswerten Grounds!