Tore: Jurkschat 0:1 (12.), Flatken 1:1 (22.), Miletic 2:1 (65.)

 

Vorheriger Teil der Geschichte ist einzusehen bei: Condor Hamburg – VfL Pinneberg

 

Dank einer grösseren Zeitreserve verlief auch der Transfer zum zweiten Spiel des heutigen Tages mühelos – bereits bei der Ankunft am Sternschanzenpark belagerten viele Interessierte die örtliche Sportanlage; immerhin stand das Derby gegen den Traditionsverein Altona 93 auf dem Programm.

 

 

Bereits in den ersten Spielminuten durften die anwesenden Journalisten (u.a. auch von der grössten Schweizer Tageszeitung, wie sich später herausstellen sollte) mehrere aussichtsreiche Torchancen für die Gäste aus Altona notieren. Folgerichtig durften die AFC-Fans wenig später in der Tat jubeln: In der 12. Minute traf Jurkschat freistehend mit einem präzisen Flachschuss ins weite Eck. Die Reaktion der „kleinen Paulianer“ fiel jedoch heftig aus – nur zehn Minuten später erzielte Flatken nach einer Hereingabe von der Grundlinie aus nächster Nähe zum glücklichen Ausgleich.

 

 

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb der Traditionsverein aus dem angrenzenden Hamburger Stadtteil Altona die spielbestimmende Equipe – so musste ein heimischer Verteidiger nach einer Stunde in höchster Not auf der Linie klären, um einen (verdienten) Führungstreffer der Altonaer zu verhindern. Das entscheidende Tor fiel schlussendlich auf der „falschen“ Seite: Nach einem Eckball konnte Miletic das runde Leder aus dem Gewühl heraus über die Torlinie drücken; dabei blieb es bis zum Schlusspfiff.

 

 

Am grossen Zuschaueraufmarsch für ein Oberliga-Heimspiel einer (langweiligen) Zweitvertretung hatten auch die Anhänger der Gäste einen bedeutenden Anteil: Visuell durch die aufgehängten Zaunfahnen zu lokalisieren, versuchten die Altona-Fans ihre Mannschaft auch immer wieder lautstark anzufeuern. Von den Supportern des FC St. Pauli waren hingegen keine Sprechchöre zu vernehmen, was insofern nicht erstaunen sollte, weil zahlreiche aktive Anhänger der Kiezkicker am gleichzeitig stattfindenden Fanturnier im Einsatz standen.

 

Der Sternschanzenpark ist nur auf einer Längsseite ausgebaut: Die grosse Stehtribüne besteht aus vier kleinen und vier grossen Stufen (wo jeweils zwei Leute hintereinander auf derselben Stufe stehen können), die sich über die komplette Länge ziehen. Die übrigen Seiten sind für den Zuschauer nicht zugänglich. Fortsetzung hier!