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Tore: Saltuari 1:0/2:0/5:3/6:3
(10./31./87./90.), Kirchmair 3:0 (45.), Prünster 4:0 (54.), H. Özkan
4:1 (63.), A. Özkan 4:2 (72.), Kandili
4:3 (81.), Güclü 7:3 (92.) Das herrliche Kaiserwetter lud
zum morgendlichen Sightseeing ein, bevor die Fahrt mit einem Regio-Bus in den Innsbrucker Vorort Hall in Tirol
fortgesetzt wurde, um der dortigen Regionalliga-Begegnung zwischen dem
örtlichen Sportverein und den Gästen aus Dornbirn beizuwohnen.
Die Gastgeber konnten ihre erste
Möglichkeit nach zehn Minuten direkt in einen Torerfolg umwandeln: Saltuari traf mit einem Weitschuss, der via Pfosten ins
Dornbirner Tor kullerte. Auf der Gegenseite wurde die Torumrandung ebenfalls
getestet, aber ohne einen Torjubel mit sich zu bringen. Die Vorteile lagen gegen
Ende der ersten Hälfte zweifellos auf Seiten der Haller – zuerst spazierte
wiederum Saltuari mühelos durch die gegnerische
Abwehr, wenig später hämmerte Kirchmair das Leder
mit einem herrlichen Weitschuss aus 30 Metern zum vorentscheidenden
3:0 in die Maschen.
Nach dem Pausentee
konnten die Einheimischen mit einem schönen Durchspiel über die anfällige
rechte Seite sogar auf 4:0 erhöhen. Der erste Dornbirner Treffer schien nicht
weiter bedeutend, zumal sich die Vorarlberger das Leben mit einem unnötigen
Platzverweis selbst schwer machten. Die Gäste profitierten jedoch plötzlich
von einer unerklärlichen Verunsicherung in der heimischen Mannschaft: Und so
konnten die Rothosen (trotz Unterzahlsituation) bis auf 3:4 verkürzen. Das liessen sich die Haller Löwen nun aber nicht mehr bieten
und zogen das Tempo in der Schlussphase nochmals merklich an – daraus resultierten
drei weitere (über die rechte Seite eingeleitete) Treffer für die Tiroler und
folglich eine äusserst torreiche und unterhaltsame
Begegnung.
Aus Dornbirn waren zehn aktive Supporter angereist, die sich während der gesamten Partie
regelmässig mit Trommeleinlagen und Anfeuerungsrufen
bemerkbar machten. In den heimischen Reihen mochte trotz des Ergebnisses
keine Stimmung aufkommen. Als Prunkstück einer modernen
Anlage kann die überdachte Tribüne mit gelben Sitzschalen (und separatem
VIP-Bereich) auf der Haller Lend bezeichnet werden.
Die restlichen Seiten des Spielfeldes werden nur spärlich genutzt: Auf den
beiden Hintertorseiten stört die grosse Entfernung
zum Spielfeld dank der integrierten LA-Bahn und die
Gegenseite besteht scheinbar nur aus einer hohen Werbemauer, um mögliche
Schwarzseher abzuschrecken. |