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Tore: Nogara
0:1 (74.) Am
Pfingstsamstag lud die Uhrenstadt Grenchen
(kürzlich zur Schweizer Gemeinde mit der tiefsten Lebensqualität gewählt) zu einem
herrlichen Doppler, da die beiden eingeplanten Grounds
nur wenige Meter auseinander liegen. Als erstes Ziel wurde der Sportplatz Riedern angesteuert, der unter anderem auch den Verein
der italienischen Einwanderer beheimatet.
Die
erste Hälfte wusste nur selten mit sehenswerten Aktionen zu entzücken: Zu
Beginn besassen die körperlich überlegenen Gäste
aus dem Aargau bedeutend mehr Spielanteile; mit zunehmender Spieldauer
vermochten sich die Gastgeber jedoch immer mehr zu steigern – im Abschluss
fehlte jedoch beiden Equipen die nötige Entschlossenheit.
Auch
die zweite Halbzeit brachte keineswegs Besserung: Die spielerischen Vorteile
lagen nun überraschenderweise vollkommen auf Seiten der Grenchner,
doch gefährliche Möglichkeiten blieben weiterhin Mangelware. Äusserst effizient zeigten sich die schwachen Freiämter, welche eine Viertelstunde vor Schluss eine der
wenigen sich bietenden Chancen zum alles entscheidenden Siegestreffer nutzen
konnten.
Bei
einer Zuschauerzahl im zweistelligen Bereich erübrigt sich die Frage nach
allfälligen Supportbemühungen wohl definitiv… Auch
der Sportplatz Riedern ist für die vierthöchste
Spielklasse sehr enttäuschend: Ausser einem
brüchigen Unterstand mit wenigen Holzbänken kann nämlich kein Ausbau
ausgemacht werden. Abgerundet wird das schlechte Bild vom unwürdigen
Verpflegungsangebot und dem Fehlen von alltäglichen Informationsquellen
(Matchprogramm, Lautsprecherdurchsagen,…). |