Tore: Bättig 1:0 (19.), Selimi 1:1/1:2 (25./35.), Gmünder 2:2 (55.)

 

Selten sind sie geworden, die abendlichen Spiele unter der Woche; schliesslich verfügen nur wenige Vereine in der Schweiz über den entsprechenden Ausbau des Flutlichts, um auch bei Dunkelheit zu spielen. Der Gemeindesportplatz des früheren NLB-Vereins aus Gossau erfüllt diese Bedingungen hingegen, was auch den heutigen Ausbau ermöglicht.

 

 

Eher überraschend trafen sich die beiden Equipen an diesem kühlen Freitagabend zu einem veritablen Abstiegsgipfel: Zu Beginn befand sich der Ball mehrheitlich in den Reihen der Gäste; auch wenn daraus keine nennenswerten Torchancen entstanden. Der Führungstreffer fiel jedoch auf der anderen Seite: Nach einer exakten Flanke traf Bättig völlig freistehend für das Heimteam per Kopf in den Winkel. Der Reaktion der Frauenfelder liess jedoch nicht lange auf sich warten – Selimi verlängerte eine Hereingabe per Kopf unhaltbar ins weite Eck zum verdienten Ausgleich.

 

 

Der gleiche Spieler konnte zehn Minuten später erneut jubeln; nach zögerlichem Eingreifen des gegnerischen Abwehr traf er aus nächster Nähe zur erstmaligen Führung für die Thurgauer. Auch der vierte (und letzte) Treffer am heutigen Abend entstand aus einer Flanke; diesmal patzte ein Verteidiger der Gäste, was Gmünder eiskalt zum erneuten Ausgleich nutzen konnte. Die Gäste blieben auch trotz numerischer Unterzahl (rote Karte nach überhartem Einsteigen von hinten) die bessere Mannschaft, konnten ihre zahlreichen Chancen (meistens entstanden aus einem Abwehrfehler der Gossauer) jedoch nicht wunschgemäss nutzen.

 

 

Am Besten liess sich der Ground, der auf den einfallsreichen Namen „Gemeindesportplatz“ getauft wurde, wohl mit den Worten „provisorisch“ und „Holz“ beschreiben. Auf drei Seiten des Spielfeldes wurden (teilweise) überdachte Holztribünen mit zahlreichen Stufen errichtet, die für eine ordentliche Kapazität des Platzes sorgen.