Tore: ??? 0:1 (28.), ??? 1:1 (37.), ??? 1:2 (39.), ??? 1:3 (42.), ??? 1:4 (57.), ??? 2:4 (59.), ??? 3:4 (72.), ??? 4:4 (92.)

 

Schnellen Schrittes wurde die Sportanlage Au im angrenzenden Glattbrugg angesteuert – nach pünktlicher Ankunft durfte ich mich über die einwärmenden Spieler wundern. Schlussendlich wurde die Partie mit zwanzig Minuten Verspätung angepfiffen…und nach einer Minute auch bereits wieder unterbrochen, damit der Unparteiische, seine FairPlay-Botschaft (Anmerkung: In der Vergangenheit wurden in der Region Zürich vermehrt Unparteiische tätlich angegriffen) unters Volk bringen konnte. Danach konnte es endlich losgehen…

 

 

Die Gastgeber starteten bedeutend besser in dieses Kellerduell und kamen in der ersten halben Stunde zu unzähligen Möglichkeiten (u.a. viermal alleine vor dem gegnerischen Keeper), die sie jedoch allesamt ungenutzt verstreichen liessen. Die gerechte Strafe folgte auf dem Fuss: Durch einen 30m-Sonntagsschuss über den überraschten Keeper hinweg gingen die Tössfelder entgegen dem Spielverlauf in Front. Nur acht Minuten später konnte Glattbrugg verdientermassen ausgleichen, um in den darauf folgenden vier Zeigerumdrehungen zwei weitere Gegentreffer einzufangen, wobei insbesondere der heimische Schlussmann (erneut) keine gute Figur machte.

 

 

Und auch nach dem Pausentee schienen sich die Fähigkeiten vom Glattbrugger Keeper nicht bedeutend verbessert zu haben; so liess er nach 57 Minuten einen harmlosen Schuss ins eigene Gehäuse passieren, was ihm insbesondere den Zorn der eigenen Anhänger auf der Tribüne einbrachte. Im direkten Gegenzug konnten die Gastgeber jedoch wieder auf 2:4 verkürzen; und zwanzig Minuten vor dem Ende gelang Glattbrugg sogar der wichtige Anschlusstreffer nach einem kurz getretenen Eckball. Unter gütiger Mithilfe des Unparteiischen endete die Aufholjagd der Einheimischen mit dem glücklichen Ausgleich (mittels Elfmeter) in der Nachspielzeit.

 

 

Auf einer Längsseite des Leichtathletik-Grounds verlaufen vier grössere Stufen, die in der Mitte durch eine kleine Tribüne (mit Holzbänken und Überdachung) unterbrochen werden. Gegenüber befindet sich nur eine Stufe, die sich (aufgrund der Laufbahn) weit vom Spielfeld entfernt befindet und auch ansonsten keinen tieferen Sinn besitzt. Hinter einem Tor befindet sich (neben den Verpflegungsmöglichen) zudem auch das neu erstellte und heute eingeweihte Clubzelt.