Tore: Voronkov 1:0 (91.)

 

Beim letzten Spiel des Tages stand der lobenswerte Gedanke „support your local team“ in Vordergrund – zugegebenermassen liegt auch Frick einige (Autobahn-)Kilometer entfernt, aber mit den angrenzenden Ausländervereinen kann sich nun wirklich niemand identifizieren. Zumal der (derzeit) erfolgreichste Verein im Fricktal nach mehrmaligem Scheitern endlich mal einen Aufstieg verdient hätte.

 

 

In diesem Spiel der zweiten Aufstiegsrunde gingen die Gäste aus dem Lenzburger Umland bedeutend entschlossener zu Werke, woraus erste Abschlusschancen resultierten, die ihr Ziel jeweils nur knapp verfehlten. Frick zeigte sich nur sporadisch in der Offensive und war durchwegs harmlos – immerhin konnten die Gastgeber das wichtige Unentschieden (Glücksgöttin Fortuna sei dank...) in die Kabine retten.

 

 

An diesem einseitigen Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel kaum etwas – der heimische Schlussmann hielt seine Vorderleute jedoch mehrmals gekonnt im Spiel. Nach vorne agierten die Hausherren weiterhin (zu) umständlich; auch als bereits die Nachspielzeit angebrochen war, versuchten die Fricker das Objekt der Begierde geradezu ins Tor zu tragen – mit Erfolg: Voronkov schob den Ball zum überraschenden Siegestreffer (wie bereits vor Wochenfrist) über die Linie.

 

 

Für einen typisch ländlichen Geräuschpegel (auf heimischer Seite) sorgten die mitgebrachten Kuhglocken, welche durch einige Fahnen und Transparente untermalt wurden. Die Gäste fielen insbesondere durch abschätzige Bemerkungen gegen den Unparteiischen auf.

 

Der örtliche Sportplatz vermag sich mühelos in die lange Liste der „unattraktiven Dorfgrounds“ einzureihen: Auf den beiden Längsseiten dienen mehrere Holzbänke als einzige Sitzgelegenheit; einen sonstigen Ausbau (oder z.B. eine Anzeigetafel) ist verständlicherweise nicht vorzufinden.