Tore: Schrag 0:1 (42.), Sturny 0:2 (88.)

 

Endlich – der Frühling ist erwacht. Und daher durfte der freie Sonntag keinesfalls sinnlos verschwendet werden, sondern „musste“ mit hochkarätiger Fussballkost ausgestattet werden. Bei der ersten Partie des Tages stand jedoch weniger das spielerische Niveau, als vielmehr die passende Anspielzeit und der ansprechende Ground im Vordergrund...

 

 

Die erste Partie nach der Winterpause war für beide Equipen, die in der unteren Hälfte der 2. Liga regional (AFF) ums Überleben kämpfen, von grosser Bedeutung. Dies war zu Beginn aber nur den Gästen aus dem deutschsprachigen Teil des Kantons anzumerken, die engagiert zu Werke gingen, jedoch nach zehn Minuten die grosse Chance zur Führung (mittels Strafstoss) kläglich vergaben. In der Folge blieb es bei wenigen (eher harmlosen) Abschlussversuchen der dominanten Gäste – kurz vor dem Wechsel durfte Plaffeien dann endlich jubeln, als Schrag per Kopf zur verdienten Führung traf.

 

 

Nach dem Seitenwechsel wurde auch der (bislang) untätige Schlussmann von Plaffeien von seiner Arbeitslosigkeit befreit – Richemond wurde nun merklich stärker und verpasste den Ausgleich mehrmals nur um Haaresbreite. Nach Ablauf einer Stunde brach der Druck der Gastgeber plötzlich wieder zusammen – haarsträubende Abspielfehler prägten fortan das enttäuschende Geschehen auf dem Rasen. Nach dem alles entscheidenden 0:2 kurz vor Schluss lagen die Nerven bei den durchwegs unsportlich agierenden Gastgebern blank – zum wiederholten Male legten sich die Spieler mit dem mitgereisten Gästeanhang an. Zum Glück konnten körperliche Auseinandersetzungen im letzten Moment verhindert werden...

 

 

Wie bereits erwähnt, zeigten sich die vielen mitgereisten Gästefans äusserst „kontaktfreudig“ gegenüber den einheimischen Akteuren – auch sonst waren  die Zuschauer mit ständigem Beklatschen von gelungenen Aktionen äusserst aktiv; von Stimmung zu reden, wäre jedoch deutlich zu hoch gegriffen.

 

Das „Stade Comunal de Guintzet“ liegt oberhalb der Stadt Fribourg und ist Teil einer grösseren Sportanlage mit mehreren Trainingsplätzen. Auf einer Längsseite befindet sich eine grössere Stehtribüne bestehend aus sechs Stufen; zudem sorgt eine abfallende Hintertorseite für zusätzlichen Kapazitätsgewinn.