Tore: Fehlanzeige!

 

Das vollumfängliche Interrail-Ticket liess mein launisches Verhalten unbestraft; einzig die Kassierer in der Mozartstadt Salzburg mussten auf meine finanzielle Unterstützung verzichten. Eine angemessene Alternative war mit Strasbourg – St. Etienne schnell gefunden; und auch das Vorspiel konnte sich aufgrund der vorherrschenden Umstände sehen lassen. Auf ins Wochenende, auf ins Breisgau…

 

 

Die Gäste aus Weil konnten sich zu Beginn ein leichtes Chancenplus erspielen, aber die zahlreichen Versuche aus der Distanz blieben mehrheitlich ohne Auswirkungen. Noch harmloser agierten de Hausherren, welche ohne jegliches Durchsetzungsvermögen erst nach mehr als dressig Minuten zur ersten Abschlussmöglichkeit (bezeichnenderweise eine Einzelaktion…) kamen und ebenfalls nur knapp scheiterten.

 

 

Die „kleinen“ Freiburger kamen voller Schwung aus der Kabine und erarbeiteten sich endlich auch aus dem Spiel heraus einige hochkarätige Torchancen; die Grenzstädter beschränkten sich auf der Gegenseite auf gelegentliches Konterspiel, was dank akuter Harmlosigkeit der Angreifer nicht von Erfolg gekrönt war. Die Gastgeber erspielten sich in der Folge weitere Chancen, vergaben diese jedoch mehrheitlich kläglich und hatten in den entscheidenden Situationen auch das Schiedsrichter-Trio nicht auf ihrer Seite. Alles Anrennen blieb zwecklos – die Partie gebar keinen Torschützen.

 

 

Das Schönburgstadion im Süden der Stadt verfügt auf einer Längsseite über fünf Stehstufen, die auf der Höhe der Mittellinie durch eine überdachte Terrasse unterbrochen sind. Auf der Gegenseite lässt sich im Ansatz ein kleiner Graswall erkennen und die beiden Hintertorseiten bleiben im Stadion des aktuellen Verbandsligisten ohne nennenswerten Ausbau.