Tore: Caminada 0:1 (2.), Weidmann 1:1 (6.), Cecere 2:1/6:2 (27./75.), Wahl 3:1 (40.), Haller 4:1 (55.), Jurendic 4:2 (60.), Mulaj 5:2 (73.)

 

In einer kompletten Mittwoch-Runde der ersten Liga ging die Partie zwischen Dornach und dem Nachwuchs des FC Luzern als einzige Begegnung bereits am Dienstag über die Bühne. Bereits in der zweiten Minute eröffnete der Luzerner Caminada den Torreigen mit einem schönen Weitschuss, der auf dem nassen Untergrund den Weg ins gegnerische Tor fand. Auch die erste Aktion der Gastgeber war direkt von Erfolg gekrönt: Der Luzerner Schlussmann vertändelte einen harmlosen Rückpass an einen gegnerischen Stürmer; Weidmann konnte problemlos zum Ausgleich einschieben.

 

 

Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte spielte der unsichere Torhüter der Luzerner die unbestrittene Hauptrolle: Nach 26 Minuten lenkte der Keeper einen Dornacher Eckball eigenhängig ins eigene Gehäuse; nur eine Viertelstunde später verpasste der Schlussmann wiederum eine Flanke – Wahl konnte mühelos einschieben. Dennoch schwächten sich die Gastgeber kurz vor dem Seitenwechsel selbst: Laut Ansicht des Unparteiischen verhinderte Verteidiger Reimann einen Luzerner Angriff mit einem rotwürdigen Notbremsefoul. Äusserst zweifelhaft; zudem nahm der Schiedsrichter den Gästen den entscheidenden Vorteil, der mit Sicherheit zum Anschlusstreffer geführt hätte.

 

 

Doch auch von der numerischen Unterzahl liessen sich die Solothurner nicht stoppen: Und so liess der schwache Luzerner Keeper auch den harmlosen Weitschuss meines Namensvetters Haller zum vierten Treffer passieren. Wenige Minuten später brachte Jurendic nach einem Abpraller und dem anschliessenden Treffer für die Luzerner ein wenig Spannung zurück in die Partie; mit einem Doppelschlag rund um die 75. Minute sorgten die Dornacher jedoch für die endgültige Entscheidung zu Ihren Gunsten.

 

 

Stimmung: Fehlanzeige! Nur einzelne Einheimische machten zwischendurch mit einigen unqualifizierten Ausdrücken auf sich aufmerksam; aufgrund der aussergewöhnlichen Terminierung waren zudem einige Fans aus Luzern anwesend, die stillschweigend ihre Zweitvertretung begutachteten.

 

Die Sportanlage Gigersloch ist auch eher enttäuschend: Auf einer Längsseite befinden sich drei grössere Stufen, die seit neustem auch mit einer Absperrgitter sind. Ansonsten stechen höchstens noch die Anzeigetafel sowie die Trainerkabinen auf der gegenüberliegenden Seite heraus.