Tore: Fehlanzeige

 

Im erstmaligen Besitz eines kombinierten Halbtax/Gleis 7-Abos konnte eine kostengünstige Reise in die Westschweiz angetreten werden. Schliesslich lassen sich die Möglichkeiten in der Schweiz zwei Grounds an einem Tag ohne zeitliche Engpässe zu kreuzen an einer Hand abzählen; umso besser wenn es sich wie heute um zwei äusserst sehenswerte Stadien handelt.

 

Die Ausgangslage konnte deutlicher kaum sein: Die Gastgeber hatten sich nach einer überragenden Saison bereits vorzeitig für die Aufstiegsspiele in die Challenge League qualifiziert, während der Tabellenletzte aus Vevey im Kampf gegen den drohenden Abstieg jeden Punkt benötigt. Dementsprechend verhielten sich die beiden Equipen auch auf dem Feld: Vevey stellte sich hinten rein, Carouge rannte verzweifelt an!

 

 

Nach zahlreichen ungenutzten Chancen sahen sich plötzlich die Gäste in der Offensive: Zuerst landete der Ball nur an der Querlatte; der direkte Nachschuss flog deutlich über das leere Tor. Es sollte die letzte Chance für Vevey im gesamten Spiel bleiben. Das Schicksal nahm seinen Lauf: Bei strömendem Regen verpassten die Genfer weiterhin unzählige Möglichkeiten, was zum grössten Teil auf die eigene Unfähigkeit sowie die fehlende Entschlossenheit zurückzuführen war. Dabei blieb es bis zum Schluss, was meiner 0:0-Serie bereits wieder ein abruptes Ende setzte.

 

 

Beim Stade de la Fontenette ist unschwer zu erkennen, dass es bereits oberklassigen Fussball gesehen hat: Mehrere Ein- und Ausgänge, eine grosse Anzeigetafel sowie die sehenswerte Haupttribüne, die mit hell- und dunkelblauen Schalensitzen ausgestattet ist. Zudem befindet sich auf der gegenüber liegenden Seite eine mehrstufige Stehtribüne. Die beiden Hintertorseiten verfügen hingegen über keinen speziellen Ausbau, werden jedoch durch grossflächige Werbung geziert.