Tore: das muss noch recherchiert werden! ;-)

 

In den heimischen Breitengraden gehen auch die letzten Meisterschaften langsam dem Ende entgegen und dennoch konnte für den Eröffnungstag der Europameisterschaften 2004 in Portugal ein kleiner Leckerbissen gefunden werden – in der 2. Liga interregional wurde der Aufstieg des FC Brugg mit dem Heimspiel gegen den feststehenden Absteiger aus Hochdorf gefeiert.

 

 

Um es vorwegzunehmen: Die Partie konnte höheren Ansprüchen in keiner Weise genügen, was wohl auch damit zu tun hatte, dass bereits alle Entscheidungen vor dieser letzten Runde gefallen waren. Die Gastgeber gingen aufgrund der anfänglichen Feldüberlegenheit verdient in Führung, verpassten es in der Folge jedoch ihren Vorsprung auszubauen. Dies nutzte die Mannschaft des Ex-Aarauers Dariusz Skrzypczak zum glücklichen Ausgleich kurz nach dem Wiederanpfiff.

 

Gegen Ende der Partie wurde die Gäste sichtlich von ihren Kräften verlassen, was den heimischen Bruggern nochmals die Möglichkeit gab, sich mit einer gewohnt starken Leistung aus der zweiten Liga zu verabschieden: Es sollten also in der Schlussphase noch drei weitere Treffer für die Gastgeber fallen – zu diesem Zeitpunkt hatte der Schreiber dieser Zeilen übrigens bereits alte Bekannte (aus Baden) getroffen, mit welchen die restliche Spielzeit verplappert werden konnte.

 

 

Trotz grossflächiger Werbeaktionen blieb der erwartete Zuschauerandrang aus – die Konkurrenz eines gewissen Grossanlasses in Portugal war wohl einfach zu gross. Überraschenderweise sorgte jedoch bereits vor dem Anpfiff für eine grössere Fangruppe für ein hübsches Intro mit zahlreichen schwarz-weiss Luftballons und mehreren Fackeln. Auch während der Partie waren vereinzelte Anfeuerungsrufe zu vernehmen und nach dem Schlusspfiff wurden rund um das Spielfeld, welches bereits von der Mehrzahl der Anwesenden betreten wurde, etwa zwanzig weitere Fackeln gezündet. Respektable Leistung!

 

 

Das Stadion Au in Brugg ist durchaus eine Reise wert – auf der einen Seite darf auf der kleinen Haupttribüne mit drei Sitzbankreihen (für einige Hundert Zuschauer) Platz genommen werden und auf der Gegenseite befinden sich sieben Stehstufen, die bis in die Kurven hineingebaut sind und dabei laufend an Stufen abnehmen. Ansonsten verfügen die beiden Hintertorseiten über keinen weiteren Ausbau; aber eine Laufbahn sowie die Anzeigetafel dürfen in einem solchen Leichtathletik-Ground natürlich auch nicht fehlen.

 

Gesamtkosten (ab Rheinfelden): 11.30 Franken (= ca. 7 Euro)

Bahnticket nach Brugg und zurück (7.80 Franken) / ein Hot Dog (3.50 Franken) /

Eintritt Stehplatz Erwachsene (regulär: 5 Franken)