Tore: Manteufel 1:0/2:0 (18./25.), Cil 3:0/5:1 (37./87.), Jagatic 4:0 (82.), Sasse 4:1 (84.)

 

Danach ging es einmal quer durch die Stadt Berlin, um zum altehrwürdigen Mommsenstadion, der Heimstätte von Tennis Borussia Berlin, zu gelangen. Die Berliner empfingen heute bei strahlendem Sonnenschein als Gast den FV Motor Eberswalde zum Spiel der Oberliga Nordost Nord.

 

 

Die Gastgeber starteten druckvoll in die Begegnung und hätten bereits in der ersten Minute in Führung gehen können. Danach war der Torhüter der Berliner nach einem Seitfallziehers eines Motor-Stürmers erstmals gefordert. Im Gegenzug waren wieder die Borussen an der Reihe – und so ging das Spiel immer hin und her, ohne dass die vielen hochwertigen Chancen in Tore umgemünzt werden konnten.

 

In der 18. Minute zappelte der Ball dann doch zum ersten Mal an diesem Nachmittag im Netz: Die Heimmannschaft ging durch den Treffer von Manteufel verdient mit 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten später sorgte Walle mit einem tückischen Aufsetzer für das zweite Berliner Tor. In der Folge verhinderte vor allem der Torhüter der Gäste einen grösseren Rückstand – und als auch er sich schliesslich der schwachen Leistung seiner Mitspieler anschloss, vermochte TeBe nicht davon zu profitieren.

 

 

Vor dem Pausenpfiff sorgten noch zwei weitere Szenen für Aufsehen: Zuerst markierte Cil nach einer schönen Kombination freistehend den dritten Treffer für Tennis Borussia; nur kurze Zeit später wurde auch noch ein Gästespieler frühzeitig unter die Dusche geschickt, nachdem er den gegnerischen Stürmer auf dem Weg zum Tor regelrecht weggecheckt hatte.

 

Nach der Pause beschränkten sich die Berliner auf die Verwaltung ihres komfortablen Vorsprungs; Eberswalde konnte nichts entgegensetzen und versuchte sich in Schadensbegrenzung. Und hätten die Gastgeber ihre herausgespielten Chancen konsequenter genutzt, hätte es bereits Mitte der zweiten Hälfte 5:0 oder 6:0 heissen können.

 

 

Die restlichen Treffer der Partie fielen jedoch erst wieder in den letzten zehn Spielminuten: In der 82. Minute konnte Jagatic einen Abpraller zum lang ersehnten 4:0 für TeBe Berlin verwerten. Im direkten Gegenzug schaffte es der Schlussmann der Berliner in einer völlig gefahrlosen Situation am Ball vorbeizutreten, dann jedoch den gegnerischen Stürmer zu treffen. Sasse konnte den fälligen Strafstoss zum Eberswalder Ehrentreffer im Tor unterbringen; doch irgendwie schien niemand richtig Notiz davon zu nehmen. Weitere drei Minuten später sorgte Cil mit seinem zweiten Treffer für das klare Schlussergebnis.

 

Zu den Fans gibt es nicht viele Worte zu verlieren: Beide Fangruppen, die im Übrigen direkt nebeneinander standen, machen nur spärlich auf sich aufmerksam; zu einseitig war wohl das Gebotene auf dem Spielfeld. Bemerkenswert: Bei den Gästen schienen mehr Zaunfahnen vorhanden zu sein, als Fans mitgereist waren…