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Tore: Renatus 1:0 (45.),
Bekiri 1:1 (56.), Giallanza 1:2/1:4 (66./83.), Burgmeier 1:3 (76.) Zum Abschluss eines
ereignisreichen Wochenendes erfolgte die Rückkehr zum letztjährigen
Pokalgegner ins waadtländische 900-Seelen-Dorf namens
Baulmes. Eine idyllische Zugfahrt durch verlassene
Wälder führte in wahrsten Sinne des Wortes ans Ende dieser Welt…
Die Aarauer dominierten die
Begegnung von Beginn weg und erspielten sich mit einigen sehenswerten
Angriffen mehrere gefährliche Möglichkeiten; alleine der kämpferische Giallanza vergab mehrmals in aussichtsreicher Position.
Auf die Frage, was die Gastgeber mit ihrem Trauerspiel auf den vorderen
Rängen der zweithöchsten Spielklasse zu suchen haben, gaben die Einheimischen
bei ihrer ersten Torchance eine beeindruckende Antwort – aus dem Nichts kam Baulmes mit dem Pausenpfiff durch einen Kopfball zum
glücklichen Führungstreffer.
Die oberklassigen
Gäste liessen sich dadurch jedoch nicht beirren und
setzten ihren Dauerdruck auf das heimische Gehäuse auch in der zweiten
Halbzeit fort, was nach einer Stunde belohnt wurde: Zuerst traf Bekiri mit einem direkt verwandelten Freistoss von der
rechten Seite, wenig später traf Giallanza alleine
vor dem Keeper, nachdem Burgmeier zuvor nur die Querlatte getroffen hatte.
Die beiden Letztgenannten erhöhten in der Folge verdientermassen
auf 4:1 und die Einheimischen hätten sich auch über eine (noch) höhere
Niederlage nicht beschweren dürfen…
Zu Beginn präsentierten die
Aarauer Fans ein schwarz-weisses Transparent mit
der Aufschrift „SIEG!“ und zündeten gleichzeitig einige Fackeln. Das Prozedere wiederholte sich nach der Pause und auch
während der Begegnung wurden die Supporters
mehrmals pyrotechnisch aktiv. Erneut hatten sich viele Gäste in Baulmes eingefunden, auch wenn sich oftmals nur wenige
Leute am Support beteiligten; erst nach der (Vor-)Entscheidung wurden die
Anfeuerungen lautstark. Die Gastgeber glänzten während der gesamten Partie mit
kollektiver Stille.
Der Sportplatz in Baulmes hat sich seit dem letzten Besuch „prächtig“
entwickelt: Neben der kleinen Holztribüne mit den blauen Sitzschalen verfügt
der Ground inzwischen auch auf allen Seiten über
zwei bis drei provisorische Stehstufen, die durch aufgeschichtete
Holzpaletten gebildet wurden. Auf einer Längsseite befinden sich zudem einige
Meter erhöht weitere Stehplätze. |