Tore: Krähenbühl 1:0 (37.), Senaya 2:0 (41.), Maissen 3:0 (60.)

 

Zwei Gründe waren für den Besuch dieser Partie ausschlaggebend: Erstens fand die Begegnung ausnahmsweise im LA-Stadion St. Jakob statt, weil der übliche Spielort (Rankhof) geschont werden musste: Und zweitens waren grössere Ausflüge wegen meiner momentanen „Verbannung“ in den Zivilschutz sowieso nicht realisierbar. Ausserdem könnte ein „kleines Derby“ zwischen den ewigen Rivalen aus Basel und Zürich niemals eine schlechte Wahl sein…

 

 

Mit der ersten Chance konnte sich der Nachwuchs des künftigen Schweizer Meisters auch gleich die Führung erarbeiten: Krähenbühl erreichte eine Flanke einen Tick schneller als der gegnerische Verteidiger und traf zum 1:0. Nur vier Minuten später setzte sich Senaya kraftvoll gegen zwei Gegenspieler durch und liess dem Zürcher Schlussmann im Direktduell ebenfalls keine Chance – die Gastgeber hatten innert 240 Sekunden eine  Vorentscheidung herbeigeführt.

 

Nach dem Seitenwechsel sorgte Maissen nach einer schönen Hereingabe von der linken Seite für den letzten Treffer der Partie. Alle weiteren Bemühungen der in allen Punkten unterlegenen Zürcher brachten keinen (Tor-)Erfolg mehr – auch die letzte Chance für die Gäste konnte vom heimischen Keeper spektakulär abgewehrt werden.

 

 

Die Zuschauerzahl war mehr als enttäuschend und auch ein erhofftes Fanduell zwischen den beiden verfeindeten Städten blieb aus – auch in der Schweiz scheinen die „Probleme“ mit den zweiten Teams zu bestehen. Aber wenigstens vermochten fünf Basler Supporter, welche sich mit ihrer Zaunfahne auch als Fans der zweiten Mannschaft vom Rheinknie outeten, zu überzeugen: Bereits während der Begegnung fielen sie immer wieder durch einzelne Anfeuerungsrufe auf und nach dem Schlusspfiff sollte der Höhepunkt folgen – inzwischen hatten sich die aktiven Fans nämlich auf das angrenzende Hochhaus vorzogen, wo sie nach Spielschluss für eine kleine Pyroshow sorgten – wirklich nett anzusehen!

 

 

Es ist wirklich schade, dass dieses Stadion als Teil der Sportanlagen St. Jakob im ordentlichen Spielbetrieb (scheinbar) keine Verwendung findet. Der Ground verfügt immerhin über drei ausgebaute Seiten – zwischen vier und acht Stehstufen laden zum gemütlichen Sitzen ein. Die vierte Seite besteht zwar nur aus einer leicht ansteigenden Wiese; aber immerhin besitzt der Ground noch eine funktionstüchtige Anzeigetafel. Leicht störend sind, wie üblich in einem Leichtathletikstadion, die Laufbahn sowie die übrigen Sportgeräte innerhalb des Grounds.

 

Gesamtkosten (ab Basel): keine Kosten

Aufgrund der kurzen Anreise mussten keine Zugtickets gelöst werden.

Eintrittspreise waren ebenso wenig vorhanden wie passende Verpflegungsmöglichkeiten.