Tore: Piber 0:1 (6.), Babic 0:2 (45.), Tesic 0:3 (58.), Gilg 1:3/2:3 (75./80.), Nammari 2:4 (88.)

 

An diesem regnerischen Sonntagmorgen lud der traditionsreiche TSV Schwaben Augsburg ungewohnt früh zur bevorstehenden Landesliga-Begegnung gegen den serbischen Konkurrenten (und diesjährigen Aufsteiger) von Srbija München. Diese aussergewöhnliche Anspielzeit lockte auch zahlreiche Fussballbegeisterte der Marke „Groundhopper“ ins sehenswerte Ernst-Lehner-Stadion (benannt nach dem früheren Nationalspieler in den Reihen der Augsburger).

 

 

Auch in dieser Partie war der (Tore)-Bann schnellstens besiegt: (…) traf mit einem Flachschuss zur überraschenden Gästeführung, nachdem die Schwaben zuvor bereits einige Möglichkeiten kläglich vergaben. Auch in der Folge überboten sich die einheimischen Akteure gegenseitig im Auslassen von hochkarätigen Torchancen, während die Münchner (mit einer überdurchschnittlichen Effizienz gesegnet) kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0 erhöhen können, wobei ihnen auch jegliche Freiheit auf dem Rasen zugesprochen wurde…

 

 

Nach dem Seitenwechsel agierten die bedauernswerten Gastgeber im Abschluss bedeutend entschlossener, doch nun stellte sich zusätzlich auch noch Glücksgöttin Fortuna gegen die Augsburg, die somit wenigstens bei den Aluminiumtreffern die alleinige Führung übernahmen. Infolge des dritten Treffers für die Ausländertruppe aus der Landeshauptstadt brach jegliche Konzentration auf beiden Seiten zusammen – Augsburg vermochte immerhin noch zweimal seine Treffsicherheit unter Beweis zu stellen (was insbesondere den Stadionsprecher in Ekstase versetzte), musste in der Schlussphase jedoch den alles entscheidenden Gegentreffer Nummer Vier entgegennehmen.

 

 

Im Südosten der Stadt Augsburg befindet sich, nahe dem städtischen Tierpark, das Ernst-Lehner-Stadion, dessen moderne Tribüne (mit eingebauten Umkleidekabinen) mit blauen Sitzschalen ausgestattet ist. Auf der Gegenseite verläuft ein leicht ansteigender Graswall und die beiden Hintertorseiten besitzen keinen Ausbau im eigentlichen Sinne; zudem trennt eine breite LA-Bahn die Zuschauer vom Geschehen auf dem Spielfeld.