Tore: Smiljanic 0:1 (14.), Gimenez 0:2/0:3/0:4/0:5 (16./33./77./90.)

 

Am Dienstag reagierten die Aarauer Verantwortlichen mit der revolutionären Idee zweier Spielerentlassungen (nicht der Trainer!) auf die rasante Talfahrt des Vereins, was auch mich mit grosser Motivation ins Brügglifeld reisen liess. Dabei stand weniger der Ausgang der Partie im Vordergrund, sondern vielmehr die Hoffnung auf eine kämpfende Aarauer Mannschaft sowie sehenswerte Aktionen der Supporter aus Basel…

 

 

Der Verlauf der Partie war dann auch keineswegs überraschend: Der amtierende Meister dominierte das Geschehen vom Anpfiff weg und hatte die einseitige Partie mit einem Doppelschlag nach einer Viertelstunde praktisch bereits für sich entschieden. Spätestens nach dem dritten Treffer der Basler glaube niemand mehr an die Wende, wodurch die Gäste vom Rheinknie mit einem beruhigenden Vorsprung in die Kabine konnten.

 

 

Nach dem Seitenwechsel erlebten die ausharrenden Zuschauer einen aktiveren FC Aarau – aufgrund der zurückhaltenden Spielweise der Gäste konnten sich auch die Rüebliländer zahlreiche Torchancen erspielen; zum Ehrentreffer reichte es jedoch nicht. Auf der Gegenseite liessen die Basler ihre beachtliche Effizienz aufblitzen und kamen (bei zwei weiteren Chancen) kurz vor Spielschluss zu zwei weiteren Torerfolgen.

 

 

Völlig überraschend zeigten sich die Aarauer Fans im heimischen Stadion endlich wieder einmal pyrotechnisch aktiv: Bei Spielbeginn wurde ein grosser Rauchtopf gezündet, der über die gesamten Stehränge hinweg zog und wohl nicht nur für positive Reaktionen sorgte. Zur zweiten Halbzeit wurden einige Fackeln und das dazugehörige Transparent „Egoparty“ präsentiert.

 

Auch die Basler Fans konnten die hohen Erwartungen erfüllen: Während das Intro zur ersten Hälfte vornehmlich aus standardisierten Fackeln bestand, wurden nach dem Seitenwechsel unzählige „blinkende“ Fackeln gezündet, was sehr hübsch anzusehen war.