Tore: Leifermann 0:1/0:2 (6./20.), Demirkiran 1:2/2:2 (68./82.), Rogosic 3:2 (84.)

 

Grosse Pläne für das Osterwochenende: Innert 72 Stunden sollten sieben Spiele besucht werden. So machte ich mich am Samstagmorgen voller Vorfreude auf ins ostwürttembergische Aalen, wo die Auftaktpartie zwischen dem örtlichen Regionalligisten und den Frankfurter Vorstädtern aus Eschborn stattfinden sollte. Nach vierstündiger Zugfahrt wurde in Aalen zuerst das Zimmer im gebuchten Hotel bezogen – und danach konnte es endlich losgehen.

 

 

Die Begegnung war erst wenige Minuten alt, als die abstiegsgefährdeten Gäste bereits ihre erste Chance verwerten konnten: Die Abwehr von Aalen machte es dem Eschborner Torschützen Leifermann jedoch auch sehr einfach – der Stürmer konnte eine genaue Flanke völlig freistehend einköpfen. Und nachdem die Aalener mehrmals aus ausgezeichneten Abschlussposition am Keeper der Gäste scheiterten, legten die Eschborner der heimischen Mannschaft ein weiteres Ei ins Nest – eine exakte Kopie des ersten Treffers, wiederum durch Leifermann, führte zum überraschenden 2:0.

 

 

In der Halbzeitpause mussten sich die aufgestellten Spieler des VfR Aalen wohl einiges von ihrem Trainer anhören. Auf jeden Fall schien es gewirkt zu haben – die Gastgeber wirkten nun stark feldüberlegen und kamen nach 68 Minuten durch Demirkiran zum längst fälligen Anschlusstreffer. Die  dramatische Aufholjagd ging jedoch ungebremst weiter und mit einem Doppelschlag nach 80 Minuten lagen plötzlich die Gastgeber in Front – und dies durchaus verdient, weil die Eschborner (mit Ausnahme der Effektivität) auf der ganzen Linie enttäuschten.

 

 

Das städtische Stadion in Aalen, mit dem einfallsreichen Namen „Waldstadion“, wurde in den letzten Jahren für einen möglichen Aufstieg in die zweite Bundesliga aufgerüstet, was den Ground durchaus interessiert macht, auch wenn insbesondere die grosse (Beton-)Stehtribüne hinter dem Tor äusserst lieblos wirkt. Auf den beiden Längsseiten ist jeweils eine Sitzplatztribüne platziert, wobei vor allem die Gegentribüne ziemlich überdimensioniert wirkt (was wohl auch mit der heutigen Zuschauerzahl unterhalb der Vierstelligkeit zusammen hängen dürfte).

 

Das Waldstadion ist zu Fuss vom Bahnhof innert 15 Minuten zu erreichen und auch kaum zu verfehlen, da der Ground in der ganzen Kleinstadt ausgeschildert ist. Und somit sollten auch alle Autofahrer einfach zum Stadion finden.

 

Gesamtkosten (ab Rheinfelden): Fortsetzung bei Crailsheim - Ulm

Bahnticket nach Aalen (30.15 Euro) / Eintritt Stehplatz Erwachsene (7 Euro) / eine Thüringer (2.30 Euro)