Tore: Frei 0:1/1:2 (4./85.), Brühwiler 1:1 (70.)

 

Die einheitlichen Anstosszeiten an den letzten Spieltagen vor Saisonende lassen momentan kaum mehrere Spiele an einem Tag zu – da kam die ungewöhnliche Terminierung im thurgauischen Städtchen Aadorf gerade recht, auch wenn von dieser Begegnung (und dem dazugehörigen Umfeld) kaum etwas Herausragendes erwartet werden konnte.

 

 

Bereits der erste Angriffsversuch der favorisierten Gäste war von Erfolg gekrönt: Über die linke Seite gelangte der Ball flach vors Tor, wo Frei (nicht mit unserem Natistürmer zu verwechseln…) problemlos einschiessen konnte. In der Folge kontrollierten die Sankt Galler das Spielgeschehen nach Belieben und liessen keine gefährlichen Aktionen entstehen; in der eigenen Vorwärtsbewegung sorgten die Gelb-Schwarzen mit abrupten Temposteigerungen immer wieder für Probleme in der heimischen Abwehr.

 

 

Nach dem Seitenwechsel besass Aadorf merklich mehr Spielanteile, was schlussendlich im verdienten Ausgleich (herrlicher Freistoss über die Mauer hinweg) durch Brühwiler mündete. Nun schienen auch die Gäste wieder zu erwachen – und auch wenn Kirchberg im Abschluss äusserst unentschlossen zum Werke ging, durfte kurz vor Schluss gejubelt werden: Ein schneller Konter über rechts konnte erneut von Frei eiskalt zum späten Siegestreffer abgeschlossen werden.

 

 

Der örtliche Sportplatz verfügt nur auf einer Längsseite über eine grosse Stehstufe; auf den drei restlichen Seiten wird durchgehend ebenerdig gestanden. Neben dem Clubhaus (hinter einem Tor) dienen zudem einige Sitzbänke als spartanische Sitzgelegenheiten.

 

Auch wenn von Aadorf nicht viel in Erinnerung bleiben wird, so darf das kleine Städtchen immerhin bis in alle Ewigkeit (alphabetisch) den ersten Platz in meiner eidgenössischen Groundliste einnehmen.